Großer Preis von Österreich Bottas und Verstappen demolieren ihre Autos im Training

Beim zweiten freien Training in Österreich hat es zwei Unfälle gegeben. Zunächst unterlief Max Verstappen ein Fehler, kurz darauf folgte Valtteri Bottas. Sebastian Vettel verhinderte einen Aufprall knapp.

Valtteri Bottas überstand seinen Frontalaufprall ohne schwere Verletzungen
Bryn Lennon / Getty Images

Valtteri Bottas überstand seinen Frontalaufprall ohne schwere Verletzungen


Vergangenes Jahr hatte Max Verstappen das Heimrennen seines Rennstalls auf dem Red Bull Ring in Österreich gewonnen. Diesmal hat sein Rennwochenende einen missglückten Auftakt genommen: Das zweite Training musste der Niederländer wegen eines Unfalls vorzeitig abbrechen, ebenso wie Mercedes-Pilot Valtteri Bottas.

In der letzten Kurve verlor Verstappen die Kontrolle über seinen Red Bull und krachte in die Reifenstapel auf dem Kurs in Spielberg. Sein Wagen musste abgeschleppt werden, der Heckflügel und das rechte Hinterrad trugen sichtbare Schäden davon. Verstappen selbst blieb unversehrt.

Wenig später riss dem WM-Zweiten Bottas das Heck seines Mercedes aus, woraufhin der Finne frontal in der Streckenbegrenzung einschlug. Auch sein Auto musste abtransportiert werden. Bottas trug nach ersten Eindrücken keine Verletzungen davon.

Sebastian Vettel konnte in seinem Ferrari gerade so einen Aufprall verhindern. In der letzten Kurve drehte sich der Deutsche in seinem Auto und rutschte mit hohem Tempo Richtung Mauer - kam aber vorher zum Stehen. Im zweiten Training fuhr Vettels Teamkollege Charles Leclerc mit 1:05,086 Minuten die beste Zeit, kam damit aber nicht an die Tagesbestzeit des fünfmaligen Weltmeisters Lewis Hamilton heran, die der Brite bereits am Morgen aufgestellt hatte.

Red Bull und Mercedes haben nun reichlich Arbeit, die Autos wieder herzurichten. Zudem fehlen ihnen wichtige Daten in der Vorbereitung auf das Rennen an diesem Sonntag (15.10 Uhr, TV: Sky/RTL; Liveticker: SPIEGEL ONLINE). Zu dem Zeitpunkt der Unfälle sollten gerade erst die langen Testläufe beginnen, bei denen Rennbedingungen simuliert werden. Zum Qualifying, das am Samstagnachmittag stattfindet, sollten beide Wagen wieder einsatzbereit sein.

mrk/dpa



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mhuz 28.06.2019
1.
Wer am Limit fährt, fährt auch leicht mal darüber hinaus.
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