Formel 1 McLaren kehrt zu Motorenpartner Mercedes zurück

McLaren fährt bald wieder mit Motoren von Mercedes. Der britische Formel-1-Rennstall will mit dem Wechsel des Antriebslieferanten an eine erfolgreiche Partnerschaft anknüpfen.

Lando Norris im McLaren beim Training für den Großen Preis von Russland
Getty Images/Mark Thompson

Lando Norris im McLaren beim Training für den Großen Preis von Russland


Der Formel-1-Rennstall McLaren wechselt den Motorenpartner und kehrt 2021 zu Mercedes zurück. Der McLaren-Vertrag mit dem aktuellen Antriebslieferanten Renault läuft Ende 2020 aus. In der darauffolgenden Saison beginnt die Zusammenarbeit mit Mercedes. Sie soll zunächst mindestens bis einschließlich 2024 gehen. Das gab der Rennstall auf seiner Webseite bekannt.

McLaren-Chef Zak Brown bezeichnete den Deal mit Mercedes als einen wichtigen Schritt "auf unserem Weg, in der Formel langfristig wieder erfolgreich zu sein. Mercedes ist der Maßstab, sowohl als Team als auch mit seiner Power Unit."

McLaren-Mercedes blickt bereits auf eine erfolgreiche Partnerschaft zurück: Von 1995 bis 2014 fuhr das britische McLaren-Team mit Motoren des deutschen Herstellers. In dieser Zeit gewann der Rennstall dreimal den Fahrertitel und wurde einmal Konstrukteurs-Weltmeister. Der Finne Mika Häkkinen (1998, 1999) und der Brite Lewis Hamilton (2008) gewannen im McLaren-Mercedes den WM-Titel. Derzeit liegt der Rennstall in der Konstrukteurswertung auf dem vierten Platz, hinter Mercedes, Ferrari und Red Bull.

Für Mercedes ist die neuerliche Zusammenarbeit ebenfalls positiv. Insgesamt beliefern die Silberpfeile mit McLaren, Racing Point, Williams und dem eigenen Werksteam dann vier Rennställe.

ngo/dpa

Mehr zum Thema


insgesamt 4 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
bhang 28.09.2019
1. Oh, Mercedes hat letztlich realisiert, dass
McLaren dauerhaft kein ernstzunehmendes Team mehr ist... daher darf McLaren ruhig wieder Mercedes-Motoren erhalten.
bhang 28.09.2019
2. Und wenn RedBull so wäre wie 2007/08,
hätte Mercedes nichts mehr dagegen, auch ihnen Mercedes-Motoren zu liefern (ungleich 2014, 2015, 2016, als sie das noch rigoros abgelehnt hatten).
Pixelpu 28.09.2019
3. Keine Motoren in UK?
Wieso französische oder deutsche Motoren? Ach ich vergaß, das mächtige Vereinigte Königreich hatte seine Automonilindustrie ja eingestampft da man lieber mit Devisen und Zertifikaten handelt. Ja hat den der wirre Boris keinen Motor für seine hinterher rasenden Landsleute?
Bob Hund 28.09.2019
4.
Zitat von PixelpuWieso französische oder deutsche Motoren? Ach ich vergaß, das mächtige Vereinigte Königreich hatte seine Automonilindustrie ja eingestampft da man lieber mit Devisen und Zertifikaten handelt. Ja hat den der wirre Boris keinen Motor für seine hinterher rasenden Landsleute?
Doof nur, daß Mercedes ein britisches Team ist mit deutscher Lizenz. Motorenfertigung: https://www.mercedesamgf1.com/en/mercedes-amg-f1/brixworth/ F1 Fabrik: https://www.mercedesamgf1.com/en/mercedes-amg-f1/brackley/
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.