Nach schwerem Formel-1-Unfall Mick Schumacher kann in Dschidda nicht an den Start gehen

Sein Rennwagen war total zerstört, er selbst durfte das Krankenhaus verlassen: Mick Schumacher wird trotzdem auf das zweite Saisonrennen verzichten, in Saudi-Arabien bleibt der zweite Haas in der Garage.
So sieht der Bolide von Mick Schumacher nach dem Unfall aus

So sieht der Bolide von Mick Schumacher nach dem Unfall aus

Foto:

Clive Mason / Getty Images

Nach seinem heftigen Unfall wird Mick Schumacher am Sonntag nicht beim zweiten Formel-1-Saisonrennen in Dschidda (19 Uhr) starten. Dies gab sein Haas-Rennstall bekannt. Schumachers Teamkollege Kevin Magnussen wird damit in Saudi-Arabien den einzigen Haas fahren.

Teamchef Günther Steiner sprach von einem »sehr ereignisreichen Tag. Das Beste ist, dass Mick anscheinend keine Verletzungen erlitten hat«. Am späten Samstagabend teilte das Haas-Team mit, dass Schumacher das Krankenhaus verlassen durfte und ins Hotel zurückgekehrt ist.

Von dort meldete sich Schumacher in den Sozialen Medien zu Wort. »Hallo zusammen. Ich wollte nur sagen, dass es mir gutgeht. Danke für die netten Nachrichten. Das Auto fühlte sich großartig an. Wir werden stärker zurückkommen«, schrieb er. Dazu postete er ein Selfie, auf dem er eine Jacke des Haas-Teams trug.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Instagram, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Schumachers Unfall hatte das Qualifying überschattet und für bange Minuten gesorgt. Der Haas-Pilot krachte auf dem sehr schnellen Stadtkurs mit weit mehr als 200 Stundenkilometer in die Streckenbegrenzung, die Session wurde sofort unterbrochen. Der Bolide war massiv beschädigt und brach bei der Bergung in zwei Teile auseinander.

Rund eine halbe Stunde nach dem Crash gab Steiner erste Entwarnung. »Mick ist bei vollem Bewusstsein, er hat mit seiner Mutter gesprochen. Er hat keine äußerlichen Verletzungen«, sagte der Teamchef.

Schumacher hatte den zweiten Abschnitt des Qualifyings erreicht und war bis zu dem Unfall vielversprechend unterwegs. Am Ende erreichte er Startplatz 14, den er nun jedoch nicht wird wahrnehmen können.

krä/sid
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.