Neues Motoren-Reglement Audi und Porsche können 2026 in der Formel 1 starten

Die Volkswagen-Töchter Audi und Porsche liebäugeln schon lange mit einem Einstieg in die Formel 1. Schon 2026 könnte es so weit sein: Eine große Motorenreform erleichtert neuen Herstellern den Einstieg.
Ab 2026 wird die Formel 1 mit Hybridmotoren unterwegs sein

Ab 2026 wird die Formel 1 mit Hybridmotoren unterwegs sein

Foto: Darko Bandic / dpa

Der Weg für einen möglichen Formel-1-Einstieg von Audi und Porsche ist frei. Der Motorsport-Weltrat verabschiedete am Dienstag das von 2026 an geltende neue Motoren-Reglement. Dieses soll es »Neueinsteigern ermöglichen und attraktiv machen, auf einem wettbewerbsfähigen Niveau in den Sport einzusteigen«, wie es in der Mitteilung hieß.

Das neue Reglement sieht unter anderem vor, dass die künftigen Hybrid-Motoren mit 100 Prozent nachhaltigem Kraftstoff betrieben werden. Der Verbrenner im Aggregat soll nur noch 50 Prozent der Leistung beitragen, der Rest ist elektrisch. Das passt zur künftigen Ausrichtung der Autobranche.

Die konkreten Details des neuen Reglements wurden von den beiden Volkswagen-Töchtern Audi und Porsche immer wieder als maßgeblich für einen möglichen Einstieg in die Motorsport-Königsklasse genannt.

Porsche steht dem Vernehmen nach vor einer Partnerschaft mit Weltmeister-Team Red Bull um Weltmeister Max Verstappen. Audi wurde zuletzt mit der Übernahme von Alfa Romeo, dem früheren Sauber-Team, in Verbindung gebracht.

Der VW-Aufsichtsrat hat für die Formel-1-Projekte von Audi und Porsche längst grünes Licht gegeben. Die beiden Hersteller entwickeln bereits entsprechende Motoren, wie der scheidende Volkswagen-Chef Herbert Diess im Mai eingeräumt hatte.

cev/dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.