Formel 1 Wehrlein auch in China nicht am Start

Wegen der immensen Fliehkräfte müssen Formel-1-Fahrer besonders fit sein. Pascal Wehrlein kann das nicht garantieren und lässt deshalb auch das zweite Rennen der Saison aus. Ein Comeback-Termin steht noch nicht fest.
Pascal Wehrlein

Pascal Wehrlein

Foto: BRANDON MALONE/ REUTERS

Pascal Wehrlein muss sich weiter gedulden, bis er erstmals für seinen neuen Sauber-Rennstall an den Start gehen kann. Der Formel-1-Pilot wird wegen mangelnder Fitness nach Australien auch den zweiten WM-Lauf in China am kommenden Sonntag (9 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: Sky und RTL) verpassen. Dies teilte sein Team mit. Wie schon in Melbourne wird Wehrlein durch den Italiener Antonio Giovinazzi ersetzt, der mit dem zwölften Platz zu überzeugen wusste.

Wehrlein begründet die erneute Absage mit seinem Trainingsrückstand. "Das Wichtigste ist für mich", sagte der 22-Jährige, "dass ich sehr hart und intensiv trainieren kann, um meine Leistung so schnell wie möglich hundertprozentig abrufen zu können." Er hofft auf einen Einsatz in Bahrain, da der dritte Grand Prix der Saison jedoch schon eine Woche nach China starten wird, ist Wehrleins Start unsicher. Spätestens für den Großen Preis von Russland am 30. April erwartet sich Wehrlein wieder in "bester körperlicher Verfassung".

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Der DTM-Champion von 2015 hatte am 25. März seinen Startverzicht zunächst nur für Melbourne erklärt. Wehrlein hatte diesen Schritt mit "Rückständen" nach seiner Rücken- und Nackenverletzung aus dem Race of Champions im Januar begründet. In dieser Saison sind die Formel-1-Fahrer in Sachen Fitness besonders gefragt, durch die verbesserter Aerodynamik steigen die Fliehkräfte in schnellen Kurven erheblich an.

krä/sid
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