Formel-1-Pressestimmen "Was für eine Tyrannei!"

Beim Großen Preis von Spanien dominierte Mercedes die Konkurrenz ein weiteres Mal nach Belieben. Die italienische Presse spricht vom schwärzesten Tag in der Ferrari-Geschichte, Red Bull bekommt zumindest aus Österreich ein kleines Lob.

Mercedes-Pilot Hamilton: Sieg in Barcelona
AFP

Mercedes-Pilot Hamilton: Sieg in Barcelona


Die internationalen Pressestimmen zum Großen Preis von Spanien:

ITALIEN:

Gazzetta dello Sport: "Mercedes uneinholbar, Hamilton der Dominator überrundet Räikkönen. Was für eine Tyrannei! Vielleicht der schwärzeste Tag in der Ferrari-Geschichte von Fernando Alonso. Der dritte Platz von Ricciardo und die Leistung von Vettel unterstreichen den Gegenangriff von Red Bull."

Corriere dello Sport: "Mercedes reif für den Titel, Ferrari überrundet. Man nennt es Formel 1, aber es sieht aus, als würde ein Ferrari gegen ein Taxi antreten. Mit einer kleinen, störenden Besonderheit: Der Ferrari ist das Taxi. Mercedes gewinnt in Spanien alles mit einer entwaffnenden Leichtigkeit. Mercedes ist Ferraris Alptraum."

Tuttosport: "Nennt ihn den silbernen Killer: Die Überlegenheit von Mercedes hat die WM schon getötet. Man braucht ein Gegenmittel für die Zukunft. Die Hauptschuld liegt bei den Regeln, die die Möglichkeiten, während der Saison am Auto zu arbeiten, stark begrenzen."

La Repubblica: "Hamilton und Rosberg von einem anderen Planeten. Alonso gibt auf."

ENGLAND:

Telegraph: "Lewis Hamilton übernimmt die Kontrolle im Titelrennen."

Mirror: "Lewis Hamilton hält seinen Teamkollegen Nico Rosberg bei seinem vierten Sieg in Serie auf Distanz."

Independent: "Hamilton blüht mit Mercedes auf."

ÖSTERREICH:

Österreich: "Niki Laudas Mercedes-Team ist nicht zu stoppen. Vierter Doppelsieg im 5. Rennen."

Der Standard: "Fadesse (Langeweile Anm. d. Red.) in Fortsetzungen."

Die Presse: "Mercedes feiert den vierten Doppelstreich. Die Frage nach dem Sieger beim Grand Prix von Barcelona war im Grunde nach wenigen Sekunden entschieden."

Kurier: "Dass Red Bull zumindest in Barcelona die Besten vom Rest waren, unterstrich Sebastian Vettel, der von Rang 15 auf Platz vier voreilte."



insgesamt 8 Beiträge
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Citizen of Dis 12.05.2014
1. Fadesse? Kaum!
Zwar stand schon fest dass niemand nah an Mercedes aus eigener Leistung kommen kann. Aber der Zweikampf der beiden Silberpfeilen war doch sehr spannend. Auch z.B. Vettel's Aufholjagd vom P15, Kapmpf der Ferrari-Jungs usw. Als die letzten vier Jahre Red Bull den Anderen stark überlegen war konnte ihm Webber nur ansatzweise Paroli bieten. Rosberg und Hamilton sind von Anfang an in der gleichen Liga und Kämfen gegeneinander um den Titel - so verspricht diese Saison schon spannender im Punkt Fahrerweltmeisterschaft als die letzten Paar zu sein. Auch bei Red Bull und Ferrari sind die Fahrerpaarungen ausgeglichener als früher was spannende teaminterne Duelle verspricht.
3dm3sskn3cht 12.05.2014
2. Gähn.....
.... seit die mit den frisierten Staubsaugern fahren ist das Ganze recht langweilig. Da guck ich doch lieber ADAC Cup, da hört man wenigstens die Motoren und spannendere Überholmanöver gibt es auch.
schmusel 12.05.2014
3.
Zitat von Citizen of DisZwar stand schon fest dass niemand nah an Mercedes aus eigener Leistung kommen kann. Aber der Zweikampf der beiden Silberpfeilen war doch sehr spannend. Auch z.B. Vettel's Aufholjagd vom P15, Kapmpf der Ferrari-Jungs usw. Als die letzten vier Jahre Red Bull den Anderen stark überlegen war konnte ihm Webber nur ansatzweise Paroli bieten. Rosberg und Hamilton sind von Anfang an in der gleichen Liga und Kämfen gegeneinander um den Titel - so verspricht diese Saison schon spannender im Punkt Fahrerweltmeisterschaft als die letzten Paar zu sein. Auch bei Red Bull und Ferrari sind die Fahrerpaarungen ausgeglichener als früher was spannende teaminterne Duelle verspricht.
Letztes Jahr gabs in den ersten fünf Rennen fünf verschiedene Sieger. Soviel zu deiner Theorie. Du reduzierst 2013 auf die Siegesserie von Vettel nach der Sommerpause. Davor war er zwar auch weitgehend an der Spitze, aber nicht aufgrund von Seriensiegen sondern guter Punkteausbeute. Was den Titel angeht wird diese Saison sicherlich zu den langweiligsten gehören die die F1 je gesehen hat. In etwa so wie 2009 Brawn GP und die F-Duct Nummer. Was das Racing als solches angeht, wird die Saison sicherlich interessant bleiben. Wie eigentlich jedes Jahr, wenn man die F1 nicht bloss auf die Fahrer WM reduziert...
schmusel 12.05.2014
4.
Zitat von 3dm3sskn3cht.... seit die mit den frisierten Staubsaugern fahren ist das Ganze recht langweilig. Da guck ich doch lieber ADAC Cup, da hört man wenigstens die Motoren und spannendere Überholmanöver gibt es auch.
Tu' doch nicht so als ob du echtes Interesse an Motorsport hättest.
Mogamboguru 12.05.2014
5. Klangquälerei
Und wenn sie auf der Geraden noch so eindrucksvoll beschleunigen: Das Geröchel dieser Sechszylinder-V-Turbos ist kaum auszuhalten. Dabei hätte die FIA gewarnt sein müssen: Die vorgeschriebenen V6-Motoren der aktuellen DTM klingen genau so übel wie die der Formel 1. Ich kann mir die F1 nur noch mit abgedrehtem Ton ansehen, sonst müsste ich wegschalten. Die Ironie des Ganzen ist jedoch, dass ausgerechnet Renault unbedingt V6-Motoren haben wollte, um ihre Serienantriebe stärker mit der Formel-1-Technik bewerben zu können, während alle anderen Hersteller auch mit hubraumreduzierten V8-Turbos glücklich gewesen wären. Aber da Red Bull mit Renault-Motoren seit 4 Jahren der Dauerweltmeister war, ist die FIA schließlich eingeknickt und hat die V6-Röchler für die F1 mologiert. Und jetzt fährt Red Bull-Renault Mercedes hinterher... Ironie des Schicksals.
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