F1-Pressestimmen "Fernando, gib mehr Gas!"

Vorteil Vettel: Die internationale Presse feiert den deutschen Formel-1-Piloten nach dessen Sieg in Südkorea. "Niemand kann ihn stoppen", titelt die spanische Sporttageszeitung "Marca". Und alle sind sich einig: Für Ferrari-Pilot Fernando Alonso ist der Titel in weite Ferne gerückt.

Ferrari-Pilot Alonso: Machtlos am Steuer
DPA

Ferrari-Pilot Alonso: Machtlos am Steuer


Die internationalen Pressestimmen zu Sebastian Vettels Sieg in Südkorea und der Übernahme der Spitzenposition in der WM-Wertung:

ITALIEN

La Gazzetta dello Sport: "Vettel überholt. Dank Neweys Genialität übernimmt Vettel wieder die Führung. Jetzt wird es schwer für Alonso."

Corriere dello Sport: "Vettel außer Konkurrenz. Nach Red Bulls Doppelsieg muss Alonso in der WM hinterherrennen."

Tuttosport: "Vettel triumphiert. Alonso wird nur Dritter. Der WM-Titel rückt weit weg."

Il Tempo: "Fernando, rede weniger und gib mehr Gas!"

SPANIEN

As: "Vettel lässt keine Gelegenheit ungenutzt. Er macht keinen Fehler und ist bereits Spitzenreiter."

Sport: "Wir sollten uns keine Illusionen machen. Vettel ist der neue Spitzenreiter und hat den besten Rennwagen."

Marca: "Vettel hat die WM auf den Kopf gestellt. Niemand kann ihn stoppen."

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Großer Preis von Südkorea: Doppelsieg für Red Bull
FRANKREICH

Le Figaro: "Sebastian Vettel nimmt die Sache in die Hand. Fernando Alonso sitzt seit einigen Wochen machtlos am Steuer eines unzureichend leistungsfähigen Ferrari."

Le Parisien: "Vettel übernimmt das Kommando. Das war vier Rennen vor Saisonende ein exzellentes Manöver."

L'Équipe: "Vettel erobert den Thron zurück. Wird er dieses Jahr erneut unantastbar sein?"

ENGLAND

Times: "Vorteil Vettel. In jeder Hinsicht perfekt. Die letzten drei Rennen waren für den zweifachen Weltmeister eine Erinnerung an vergangene Zeiten. Er führte von der ersten Kurve bis zum Ende. Ein dritter Titel winkt."

Guardian: "McLarens Titelträume zerfallen zu Staub."

ÖSTERREICH

Kurier: "Mit dem Hattrick zurück an die Spitze. Der Red-Bull-Pilot dominiert wieder die Formel 1."

Kronen-Zeitung: "Sebastian Vettel raste in Südkorea zum Hattrick, stürzte Alonso vom Thron und ist ab sofort der heiße WM-Favorit."

SCHWEIZ

Neue Zürcher Zeitung: "Sieg und Führung - effizienter geht es kaum. Vettel übernimmt die Führung in einem psychologisch wichtigen Moment, zudem dürfte sein Parforceritt auf die Verfolger demoralisierend wirken."

Zusammengestellt von der dpa



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Seite 1
Seffi 15.10.2012
1. Hm
Zitat von sysopGetty ImagesVorteil Vettel: Die internationale Presse feiert den deutschen Formel-1-Piloten nach dessen Sieg in Südkorea. "Niemand kann ihn stoppen", titelt die spanische Sporttageszeitung "Marca". Und alle sind sich einig: Für Ferrari-Pilot Fernando Alonso ist der Titel in weite Ferne gerückt. http://www.spiegel.de/sport/formel1/formel-1-pressestimmen-zum-grossen-preis-von-suedkorea-a-861317.html
Finde ich teilweise nicht Fair gegenüber Alonso. Er gibt alles, sollte es nichts werden mit dem Titel, dann lag es nicht an ihm sondern an seinem fahrbaren Untersatz.
Richie4454 15.10.2012
2. ...
Zitat von SeffiFinde ich teilweise nicht Fair gegenüber Alonso. Er gibt alles, sollte es nichts werden mit dem Titel, dann lag es nicht an ihm sondern an seinem fahrbaren Untersatz.
Sehe ich anders. Wenn Massa Alonso jagen kann, dann kann das Auto nicht schlecht sein. Es wird doch keiner ernsthaft behaupten, dass Massa im "ach so überlegenen" RedBull in die Top10 fahren kann. Für mich machen die Fahrer den Unterschied. Die Autos nehmen sich nicht viel. Und sicherlich ist Alonso ein toller Fahrer, aber was er am Wochenende im Vergleich zu Massa abgeliefert hat, war nicht weltmeisterlich. Das kann er besser.
HEK 15.10.2012
3. Vettel kann sich besser auf die Strecken einstellen
Als früherer Rennkartfahrer weiss ich: die Kombination verschiedener Faktoren erfordert jedesmal eine Umstellung des Fahrers: Temperatur (Reifen) und Luftfeuchtigkeit (Motorleistung), Grip und Grain auf der Strecke, Windverhältnisse, und vieles mehr. Das Auto "fühlt" sich jedesmal anders an. Sich darauf einzustellen, das hat Vettel besser drauf als Alonso, der dann zum Lamentieren neigt. In der Beziehung noch "zickiger" ist allerdings Hamilton, dass wurde auch in Südkorea wieder deutlich. Mit einem guten Auto schnell fahren, das kann fast jeder der F1-Fahrer, aber das letzte aus einem Auto bei allen Bedingungen herauszuholen, das macht den Unterschied, das macht den Weltmeister aus.
Maurer 15.10.2012
4. Ein Fall für Charlie Whiting
Zitat von HEKAls früherer Rennkartfahrer weiss ich: die Kombination verschiedener Faktoren erfordert jedesmal eine Umstellung des Fahrers: Temperatur (Reifen) und Luftfeuchtigkeit (Motorleistung), Grip und Grain auf der Strecke, Windverhältnisse, und vieles mehr. Das Auto "fühlt" sich jedesmal anders an. Sich darauf einzustellen, das hat Vettel besser drauf als Alonso, der dann zum Lamentieren neigt. In der Beziehung noch "zickiger" ist allerdings Hamilton, dass wurde auch in Südkorea wieder deutlich. Mit einem guten Auto schnell fahren, das kann fast jeder der F1-Fahrer, aber das letzte aus einem Auto bei allen Bedingungen herauszuholen, das macht den Unterschied, das macht den Weltmeister aus.
Gerüchteweise hat Alonso auch für den Premierminister von Singapur über Funk eine Durchfahrtstrafe wegen zu hoher Luftfeuchtigkeit gefordert. Die FIA (J. Todt) überlegt Singapur wegen zur Verfügungstellung ungünstiger Wetterverhältnisse für die Prinzessin von Asturien im nächsten Jahr die doppelte Startgebühr zu berechnen.
RealSatiriker 15.10.2012
5. Alle, außer Alonso
Ich gönne jedem Fahrer in der F1 die Weltmeisterschaft - mit Ausnahme von Alonso. In meinen Augen ist er ein mieser Erpresser (McLaren), bei jeder Trickserei mit dabei (Renault/Singapur) und eine Petze, die für andere immer Strafen fordert. Raikönnens Verhalten dagegen finde ich sympathisch (ob er selbst sympathisch ist, kann ich nicht veurteilen).
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