Qualifying in Ungarn Hamilton holt 90. Poleposition seiner Karriere - Racing Point vor Ferrari

Drittes Saisonrennen, dritte Pole für Mercedes - und die 90. für Lewis Hamilton: Der Brite wird in Ungarn von Platz eins ins Rennen gehen. Und Racing Point lässt Ferrari hinter sich.
Lewis Hamilton im Mercedes während des Qualifyings in Ungarn

Lewis Hamilton im Mercedes während des Qualifyings in Ungarn

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Leonhard Foeger/ dpa

Mercedes-Pilot Lewis Hamilton hat auf dem Hungaroring vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas die Poleposition für das dritte Formel-1-Rennen des Jahres gesichert. Mit 1:13.447 Minuten stellte der Brite zudem einen Streckenrekord auf. Beim Großen Preis von Ungarn am Sonntag (15.10 Uhr, Liveticker SPIEGEL.de, TV: RTL, Sky) starten mit fast einer Sekunde Rückstand die Racing-Point-Piloten Lance Stroll und Sergio Pérez aus der zweiten Reihe - noch vor Sebastian Vettel und Charles Leclerc im Ferrari.

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Für Hamilton ist es die 90. Pole seiner Karriere, allein sieben davon erreichte Hamilton auf dem Hungaroring. So viele hatte vorher nur Michael Schumacher geschafft. Vettel hingegen war seit 2008 im Qualifying von Ungarn nie außerhalb der Top Fünf. Er beendete das Qualifying mit 1,327 Sekunden Rückstand auf Hamilton.

"Mein Auto ist nicht weit entfernt von einem Schienenfahrzeug"

"Das ist wahnsinnig, ich musste mich selbst mal zwicken, um das zu realisieren", sagte Hamilton nach dem Qualifying: "In dieser einen Runde ist die Perfektion zusammengekommen. Mein Auto ist nicht weit entfernt von einem Schienenfahrzeug." Bottas landete nur eine Zehntelsekunde dahinter, der Abstand zum drittplatzierten Stroll betrug dann schon fast eine Sekunde. "Wir haben ein sehr hohes Level, sind weit weg von den anderen Teams", sagte Bottas.

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Stroll und Pérez bestätigten die starke Verfassung der Racing-Point-Rennwagen, die ebenfalls mit Mercedes-Motoren fahren. Der Rennstall, gegen den derzeit eine Untersuchung des Automobil-Weltverbands FIA läuft, liegt in der Konstrukteurswertung vor Ferrari. Bei der Untersuchung geht es um die Rechtmäßigkeit eines Bauteils am Rennwagen. Renault hatte zuletzt nach dem zweiten Saisonrennen in Spielberg einen ersten Protest gegen die Bremsbelüftungen von Racing Point eingelegt.

Überraschend schlecht lief es für Red Bull: Max Verstappen wurde enttäuschender Siebter, Alexander Albon nur 13. "Wir rätseln", sagte Motorsportchef Helmut Marko bei Sky, und das tut auch Verstappen: "Ganz klar funktioniert was nicht, aber ich kann nicht sagen, was es ist. Das war ein enttäuschendes Qualifying."

ngo/dpa/sid
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