Formel-1-Reform Schumacher trauert Lieblingsrennen hinterher

Die neuen Formel-1-Regeln sind von Weltmeister Michael Schumacher begrüßt worden. Dafür tut dem Ferrari-Fahrer die Streichung des Großen Preises von Belgien in Spa umso mehr weh.


Michael Schumacher: "Viele schöne Erinnerungen"
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Michael Schumacher: "Viele schöne Erinnerungen"

Hamburg - "Die Regeländerungen sind weitgehend in Ordnung", ließ Michael Schumacher in einer am Dienstag verbreiteten Erklärung verlauten. "Speziell was den veränderten Qualifying-Modus angeht, kommt der mir eher entgegen, weil ich ganz gut sofort eine schnelle Runde hinlegen kann", fügte der 33-Jährige hinzu.

"Dass Spa aus dem Kalender gestrichen wird, finde ich natürlich traurig, weil ich mit dieser Strecke viele schöne Erinnerungen verbinde", sagte Michael Schumacher. Im belgischen Motorsportmekka hatte der fünffache Weltmeister 1991 seine F1-Karriere begonnen. Seither konnte er sechsmal den WM-Lauf in den Ardennen gewinnen.

Zum Verbot der Teamorder wollte Schumacher keinen Kommentar abgeben. Ferrari hatte im Mai dieses Jahres beim Großen Preis von Österreich für einen Skandal gesorgt. Damals hatte der führende Ferarri-Pilot Rubens Barrichello auf Geheiß der Teamleitung Michael Schumacher den Sieg in Spielberg überlassen müssen.



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