Formel 1 in Saudi-Arabien Pole Position für Pérez, Hamilton erlebt Debakel

Sergio Pérez hat das Qualifying in Dschidda für sich entschieden und beide Ferrari und Teamkollege Max Verstappen hinter sich gelassen. Lewis Hamilton schied ungewohnt früh aus.
Sergio Pérez im Red Bull

Sergio Pérez im Red Bull

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ANDREJ ISAKOVIC / AFP

Die Formel 1 ist auf dem Stadtkurs von Dschidda nach den Ereignissen vom Freitag zur Tagesordnung übergegangen, Red-Bull-Pilot Sergio Pérez geht nach der schnellsten Zeit im Qualifying vom ersten Startplatz aus ins Rennen am Sonntag (19 Uhr Liveticker SPIEGEL.de; TV: Sky). Der Mexikaner schlug überraschend seinen Teamkollegen Max Verstappen, der auf Rang vier landete. Zwischen den beiden werden die beiden Ferrari starten, Charles Leclerc (Platz zwei) schlug dabei erneut Carlos Sainz.

In der zweiten Phase war das Qualifying lange unterbrochen, weil Mick Schumacher mit seinem Haas in einen schweren Unfall verwickelt war. Schumacher hatte Glück, er war bei Bewusstsein und es konnten zunächst keine Verletzungen festgestellt werden. Im Krankenhaus soll geklärt werden, ob auch innere Verletzungen oder eine Gehirnerschütterung ausgeschlossen werden können.

Hamilton kommt mit seinem Auto nicht klar

Ein sportliches Debakel erlebte Lewis Hamilton. Der Mercedes-Pilot, der in dieser Saison seinen achten WM-Titel gewinnen will, kämpfte mit seinem unterlegenen Auto und schied im ersten Durchgang der Qualifikation aus. Hamilton erreichte den 16. Startplatz, die vorderen Ränge wird der Brite unter normalen Umständen nicht erreichen. »Das tut mir so leid, Jungs«, funkte der 37-Jährige an die Box.

Sein neuer Teamkollege George Russell schaffte den Sprung in den zweiten Quali-Abschnitt recht sicher – am Ende reichte es für Russell für Startplatz sechs. Mercedes, Seriensieger der vergangenen Jahre, findet bislang schwer in die Saison. Das unter dem komplett neuen Aerodynamik-Reglement entworfene Auto kann noch nicht mit den anderen Topteams Ferrari und Red Bull mithalten, das war schon beim Saisonauftakt in Bahrain deutlich, wo Hamilton mit Glück auf dem dritten Platz gefahren war.

krä/dpa/sid
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