Formel 1 Pérez muss McLaren nach einem Jahr verlassen

"Ich konnte nicht das erreichen, was ich wollte": Sergio Pérez hat seinen Abschied von McLaren verkündet. Das Formel-1-Team trennt sich damit schon nach einem Jahr wieder von dem Mexikaner. Als möglicher Nachfolger gilt ein junger Däne.

Formel-1-Pilot Pérez: Zukunft ungewiss
DPA

Formel-1-Pilot Pérez: Zukunft ungewiss


Hamburg - Sergio Pérez muss nach nur einer Saison sein Cockpit beim Formel-1-Rennstall McLaren wieder räumen. Der Mexikaner bestätigte das bei Twitter. "Es war eine Ehre für mich, in einem der leistungsfähigsten Teams in diesem Sport gewesen zu sein, und ich bedauere es nicht, mich ihnen angeschlossen zu haben", so Pérez: "Ich habe immer das Beste für das Team gegeben, und trotzdem konnte ich in diesem historischen Team nicht das erreichen, was ich wollte."

McLaren dankte Pérez wenig später in einer eigenen Erklärung für sein Engagement in diesem Jahr. Der 23-Jährige war nach starken Leistungen bei Sauber zu McLaren gewechselt, hatte die Erwartungen des Teams aber offenbar nicht erfüllen können. In der Gesamtwertung liegt Pérez derzeit nur auf Rang zwölf (35 Punkte), sein bestes Resultat war der fünfte Platz in Indien.

Dem Großen Preis der USA in Austin am Sonntag (21.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) blickt Pérez mit Freude entgegen: "Ich fühle mich dazu verpflichtet, in den letzten zwei Rennen sehr gute Ergebnisse zu erzielen." Die Formel-1-Saison endet mit dem Grand Prix in Brasilien am 24. November. Wo der Mexikaner in der kommenden Saison fahren wird, ist unklar.

Als Pérez-Nachfolger bei McLaren wird britischen Medienberichten zufolge der Däne Kevin Magnussen gehandelt. Der 21-Jährige ist der Sohn des früheren Formel-1-Piloten Jan Magnussen und Mitglied des McLaren-Nachwuchsprogramms. In dieser Saison sicherte er sich den Titel in der Formel-Renault-3.5-Serie. Magnussen soll McLaren bei Simulatorfahrten überzeugt haben.

max/dpa



insgesamt 5 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
j-d 14.11.2013
1. Ein Weihnachtswunsch:
Alonso zu McLaren, da ja auch Wunschkandidat von Honda, dann kann Hülkenberg zu Ferrari und DiResta zu Renault....ein Traum wäre das! Komm lieber Nikolaus, sei cool!
protoscorsair 14.11.2013
2. Nicht die Resultate haben Perez...
..das Cockpit gekostet, sondern seine teile unfaire Fahrweise. Button hat schließlich in einem kaum konkurrenzfähigen Auto auch nicht gerade geglänzt.
ludo76 14.11.2013
3. Das Rennen …
… ist am Sonntag um 20:00 Uhr (nicht 21:45). Nicht dass es jemand verpasst!
totalmayhem 14.11.2013
4.
Zitat von j-dAlonso zu McLaren, da ja auch Wunschkandidat von Honda, dann kann Hülkenberg zu Ferrari und DiResta zu Renault....ein Traum wäre das! Komm lieber Nikolaus, sei cool!
Die unterschriftsreifen Vertaege liegen bestimmt noch bei Hulks Anwaelten in der Schublade. ;) Renault? Haben die nicht ihr F1 Team vor Geraumer Zeit an einen luxemburger Finanzunternehmen verscherbelt? Magnussen wollte man eigentlich fuer 15 Millionen bei Force India unterbringen, als Ersatz fuer di Resta. Aber wenn McLaren 2014 ohnehin als Uebergangsjahr betrachtet (bis die neuen Motoren kommen) kann man sich das Geld auch sparen und ihn gleich ins eigene Auto setzen. Jensen Button wurde auch nur mit einen Einjahresvertrag abgespeist und koennte dann durch Alonso ersetzt werden. Perez ist mit seinen Telfonica-Millionen ueberall gerne gesehen, ein Klassefahrer ist er allemal, das bekam auch Altmeister Button zu spueren. Ein weiterer Kandidat fuer das Lotus Cockpit. Die Luft wird wieder duenner fuer Huelkenberg, der bekanntlich wegen der noch knapperen Gewichtsspielraeume ein Alptraum fuer die Renningenieure ist.
totalmayhem 14.11.2013
5.
Muss mich korrigieren. Kovalainen bekommt das Lotus Cockpit, weil Huelkenberg das Angebot abgelehnt hat. Vielleicht hat er ja vom Nikolaus nen Tip bekommen? ;)
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.