Formel-1-Tests in Valencia Massas Ferrari brennt, Kubica fährt Bestzeit

Sein Ferrari ging in Flammen auf: Felipe Massa hat den dritten Testtag der Formel 1 kaum nutzen können. Die Bestzeit fuhr der Pole Robert Kubica. Michael Schumacher drehte viele Runden, ohne besonders schnell zu sein.

Ferrari-Pilot Massa: Sprung aus dem brennenden Ferrari
Getty Images

Ferrari-Pilot Massa: Sprung aus dem brennenden Ferrari


Hamburg - Ferrari hat am letzten der drei Testtage in Valencia einen kleinen Dämpfer hinnehmen müssen. Nach nur zwölf Runden auf dem 4,005 Kilometer langen Kurs brannte wegen eines Öllecks das Heck des neuen F150 von Felipe Massa. Der Brasilianer kehrte nach den notwendigen Reparaturarbeiten noch einmal auf die Strecke zurück. Mehr als der fünfte Rang war für ihn aber nicht mehr drin. Teamkollege Fernando Alonso hatte am Mittwoch noch 206 Umläufe absolviert und dabei die Bestzeit erzielt.

Michael Schumacher schaffte am Donnerstag zwar 110 Runden im neuen Mercedes-Silberpfeil, belegte am Ende aber nur den neunten Platz unter zwölf Fahrern. Teamkollege Nico Rosberg sieht dennoch kein Grund zur Beunruhigung: "Es ist ein Auto, um Kilometer zu sammeln, und nicht, um schnell zu fahren. Wir sind mit der Abstimmung und den Teilen am Auto noch sehr weit davon weg, wo wir mal sein werden."

Immerhin fuhr Schumacher am Donnerstag deutlich mehr Runden als er und Rosberg an den ersten beiden Tagen zusammen und äußerte sich danach ähnlich wie Rosberg. "Die Zeiten sind im Moment wirklich nicht wichtig. Wenn man bedenkt, was sich im letzten Jahr bis zum ersten Rennen noch entwickelt hat, gebe ich auf die Zeiten nicht allzu viel", sagte der 42-Jährige.

Nach Weltmeister Sebastian Vettel im Red-Bull-Renault am ersten und Vize-Weltmeister Fernando Alonso im Ferrari am zweiten Testtag war zum Abschluss Renault-Pilot Robert Kubica der schnellste Fahrer. Nur 57 Tausendstelsekunden dahinter kam Adrian Sutil auf Rang zwei, war aber bei der Tageshöchstleistung von 117 Runden noch im an die neuen Regeln angepassten Vorjahresmodell von Force India unterwegs.

Vettels australischer Teamkollege Mark Webber wurde vor Massa Vierter. Auf Platz sechs landete nach 114 Runden Timo Glock im alten Virgin-Cosworth. Die neue Saison beginnt am 13. März in Bahrain. Die nächsten Testfahrten stehen vom 10. bis 13. Februar in Jerez in Südspanien an.

ged/dpa/sid



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panzerknacker51, 03.02.2011
1. Keine Panik
Zitat von sysopSein*Ferrari ging in Flammen auf: Felipe Massa hat den dritten Testtag der Formel 1 kaum nutzen können. Die Bestzeit fuhr der Pole Robert Kubica. Michael Schumacher drehte viele Runden, ohne besonders schnell zu sein. http://www.spiegel.de/sport/formel1/0,1518,743434,00.html
Schumacher ist ein sturer Entwickler mit einem stringenten Programm. Es sagt noch gar nichts, wenn der am Anfang noch hinterher fährt. Also ruhig Blut für die Schumi-Fraktion - gilt für die Schumi-Hasser genauso.
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