Hund sorgt für Trainingspause in Formel 1 Who Let the Dog(s) Out?

Die Weltmeisterschaft in der Formel 1 ist bereits entschieden. Sportlich herrscht an der Spitze der Königsklasse seit Jahren Langeweile. In Bahrain ließ sie ein Hund kurz in Vergessenheit geraten.
Formel 1 unter Palmen: Ein Hund sorgte beim Großen Preis von Bahrain für eine kuriose Trainingsunterbrechung

Formel 1 unter Palmen: Ein Hund sorgte beim Großen Preis von Bahrain für eine kuriose Trainingsunterbrechung

Foto:

Pool / Getty Images

Ein herumlaufender Hund hat für eine Trainingsunterbrechung auf dem Formel-1-Wüstenkurs von Bahrain gesorgt. Rund eine halbe Stunde vor dem Ende wurde die letzte Session des Tages vorübergehend unterbrochen, weil das Tier über die Strecke lief.

Die betroffenen Fahrer nahmen es mit Humor. Ferrari-Pilot Sebastian Vettel setzte über den Boxenfunk zum legendären Musik-Refrain der Gruppe Baha Men an: »Who Let the Dogs Out«, sang er und scherzte: »Wenn ich gewusst hätte, dass Hunde erlaubt sind, hätte ich meinen auch mitgebracht«. Vettel besitzt einen Labrador.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Auch der bereits als Weltmeister feststehende Lewis Hamilton (Mercedes) dachte zunächst an seinen eigenen Hund. »Ich hoffe, es ist nicht Roscoe«, sagte er über den Boxenfunk. Die Bulldogge Roscoe begleitet Hamilton nicht nur im Privatleben, sondern auch bei den Rennen .

Hamilton setzt Bestzeit

Hamilton setzte dann auch die Bestzeit des Trainingstages. Mit 1:28,971 Minuten verwies er Max Verstappen (Red Bull) bei einem Vorsprung von 0,347 Sekunden auf den zweiten Platz. Auf dem wegen des rauen Sands noch etwas rutschigen Kurs musste sich Sebastian Vettel im Ferrari mit Position zwölf begnügen.

Obwohl die Fahrer- und Konstrukteurs-WM entschieden ist, gibt es vor dem drittletzten Saisonrennen am Sonntag (15.10 Uhr, Liveticker SPIEGEL.de; TV: RTL, Sky) noch Spannung. Racing Point (154 Punkte), McLaren (149) und Renault (136) kämpfen um den dritten Rang – und damit um Millionen an Prämien. Auch Ferrari hat noch die Chance auf Platz drei, ist mit 130 Punkten jedoch hintendran.

Alle Ergebnisse und Rankings der Formel 1 finden Sie im SPIEGEL-Sportcenter.

hba/sid/dpa