Vater von Formel-1-Fahrer Bianchi "Jules ist stark"

"Zum Verzweifeln": Der Vater von Formel-1-Pilot Jules Bianchi hat sich in einem Interview zum Zustand seines verunglückten Sohnes geäußert. "Man weiß nicht, wie sich die Dinge entwickeln werden", sagte Philippe Bianchi - seinen Sohn beschreibt er als kämpferisch.

Grußbotschaft an verunglückten Bianchi: Vater äußert sich im Interview
REUTERS

Grußbotschaft an verunglückten Bianchi: Vater äußert sich im Interview


Hamburg - Der Gesundheitszustand des verunglückten Formel-1-Piloten Jules Bianchi bereitet dessen Familie zunehmend Sorgen. "Die Situation ist zum Verzweifeln. Immer wenn das Telefon klingelt, wissen wir, dass es das Krankenhaus sein könnte, um uns zu sagen, dass Jules tot ist", sagte Vater Philippe Bianchi der italienischen Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport".

Die Ärzte hätten der Familie gesagt, dass noch nie jemand einen so schweren Unfall überlebt habe und es an Wunder grenze, dass ihr Sohn noch lebe.

Der Zustand seines 25 Jahre alten Sohnes sei weiterhin äußerst kritisch, aber stabil. "Einen Tag scheint die Lage besser, am nächsten Tag schlechter. Die Ärzte äußern sich nicht. Der Schaden beim Unfall war riesig, man weiß nicht, wie sich die Dinge entwickeln werden", sagte Bianchi. Die Hoffnung verliere er jedoch nicht. "Jules ist stark, er wird seine wichtigste Qualifikationsrunde gewinnen. Er gibt nicht auf, davon bin ich überzeugt", sagte Vater Bianchi.

Kraft gibt der Familie außerdem die riesige Anteilnahme. "Ich habe noch nie etwas Ähnliches gesehen", sagte Philippe Bianchi. "Wir sind sicher, dass all diese Liebe, diese Energie, dass Jules das fühlen kann."

Jules Bianchi war am Sonntag vor einer Woche beim Großen Preis von Japan in Suzuka auf regennasser Piste von der Strecke abgekommen und mit seinem Auto unter ein Abschleppfahrzeug gerast. Dabei hatte der Marussia-Pilot aus Frankreich schwere Kopfverletzungen erlitten und musste anschließend operiert werden. Bianchi liegt im Mie General Krankenhaus von Yokkaichi weiterhin auf der Intensivstation.

buc/sid/dpa



insgesamt 12 Beiträge
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surgeon 14.10.2014
1. Wird wie Schumacher leider wahrscheinlich
im Rollstuhl enden, wenn überhaupt, da große Teile des Gehirns Matsch sind. Das Risiko des großen Sports und des Ruhms.
uzsjgb 14.10.2014
2.
Zitat von surgeonim Rollstuhl enden, wenn überhaupt, da große Teile des Gehirns Matsch sind. Das Risiko des großen Sports und des Ruhms.
Ich würde davon ausgehen, dass große Teile des Gehirns Matsch sein müssen, wenn man sich öffentlich hinstellt und ohne jegliche Ahnung solche Prognosen aufstellt.
multi_io 14.10.2014
3.
Zitat von surgeonim Rollstuhl enden, wenn überhaupt, da große Teile des Gehirns Matsch sind. Das Risiko des großen Sports und des Ruhms.
Das hat mit "großem Sport und Ruhm" nix zu tun, sondern passiert Normalos genauso, jeden Tag.
Chris11 14.10.2014
4.
Zitat von surgeonim Rollstuhl enden, wenn überhaupt, da große Teile des Gehirns Matsch sind. Das Risiko des großen Sports und des Ruhms.
Besonders feinfühlig sind Sie nicht, oder? Warum werden Schumacher und Bianchi im Rollstuhl enden? Sind Sie der behandelnde Arzt? Ihr Alias "surgeon" lässt zumindest darauf schliessen, dass Sie ein Chirurg sind. Chirurg für was? Wahrscheinlich nur ein Dummschwätzer, der Aufmerksamkeit erhaschen möchte, um damit seine Minderwertigkeitskomplexe zu vertuschen. Armer Wicht!
LUAP 14.10.2014
5. Mehr als tragisch...
... ohne jeden Zweifel und definitiv nicht der richtige Zeitpunkt für seltsame Statements. Trotzdem ist denke ich jedem Extremsportler merh als bewusst, auf welches Risiko er sich einlässt, wenn er eine solche Sportart betreibt. Das ist dann kein Schicksalsschlag, wie ein normaler Verkehrsunfall
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