Formel 1 Vettel freut sich auf neuen Kurs in Indien

Die Arbeiten an der Rennstrecke für den Großen Preis von Indien sind beendet. Damit ist der rund 300 Millionen Euro teure Buddh International Circuit in Greater Noida rechtzeitig vor dem Grand Prix Ende Oktober fertig. Doppelweltmeister Sebastian Vettel erwartet einen anspruchsvollen Kurs.

dapd

Hamburg - Die Austragung des Großen Preis von Indien ist gesichert. Alle Arbeiten an der rund 300 Millionen Euro teuren Rennstrecke in Greater Noida, auf der am 30. Oktober (10.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) das 17. Rennen der Saison stattfindet, sind abgeschlossen.

Damit sind die letzten Zweifel beseitigt, dass Indien ähnlich wie Südkorea im Vorjahr bei Ankunft der Formel-1-Teams eine nicht komplett fertiggestellte Anlage vorweisen könnte. Nach Angaben des Veranstalters sind für das Rennen am 30. Oktober nur noch wenige Tickets erhältlich.

Nun soll der Buddh International Circuit, rund 50 Kilometer von der Hauptstadt Neu Delhi entfernt, zum Prestigeobjekt werden. Vor einem Jahr hatte Indien bei den Commonwealth Games durch nicht fertige Wettkampfstätten und ein überzogenes Budget für Aufsehen gesorgt. "Die Commonwealth Games haben uns noch einmal zusätzlich angespornt", sagte Manoj Gaur, Präsident der privaten Veranstalter-Gruppe Jaypee: "Wir wollten die Strecke so eindrucksvoll gestalten, dass die Commonwealth Games vergessen werden und unser Stolz und unser Ansehen in der Welt wiederhergestellt werden."

Auch bei Doppelweltmeister Sebastian Vettel herrscht Vorfreude: "Ich war selbst noch nicht dort, aber ich freue mich schon, denn eine neue Strecke ist immer eine neue Herausforderung." Zum Kurs selbst sagte der 24-Jährige: "Es geht bergauf und bergab. Mehr, als man auf den ersten Blick glaubt. Die Strecke schaut ganz interessant aus."

Der 1000 Hektar große Komplex ist wie viele Rennstrecken zuvor vom Aachener Architekten Hermann Tilke entworfen worden. Der 5,137 Kilometer lange Kurs beinhaltet 16 langsame und mittelschnellen Kurven sowie drei schnellen Geraden. Insgesamt ist auf den Tribünen Platz für rund 150.000 Motorsport-Fans. Zudem ist geplant ab 2012 auf dem Kurs auch Rennen der Motorradserie MotoGP auszutragen.

leh/sid

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Seite 1
saul7 11.12.2009
1. Die
Zitat von sysopNeues Punktesystem, Nachtanken verboten, insgesamt 13 Teams. Die neue Formel-1-Saison wartet mit einigen Änderungen auf. Wird die Serie von ihnen profitieren oder nicht?
Formel- 1- Saison 2010 bringt wieder nur zahllose Rennen in denen junge Leute mit schnellen Autos ständig im Kreis herumfahren, um als Erster ins Ziel zu kommen. Die Folge davon ist eine extreme Luftverschmutzung und eine wahrscheinlich hohe Einschaltquote von RTL.
m-pesch, 11.12.2009
2.
Zitat von sysopNeues Punktesystem, Nachtanken verboten, insgesamt 13 Teams. Die neue Formel-1-Saison wartet mit einigen Änderungen auf. Wird die Serie von ihnen profitieren oder nicht?
Was ändert sich durch das neue Punktesystem außer das sich taktisches Hinterherfahren nun noch mehr lohnt? Schumachers Punkterekord könnte so natürlich doch irgendwann mal wackeln. :-))
CJ Stroem 11.12.2009
3.
Zitat von saul7Formel- 1- Saison 2010 bringt wieder nur zahllose Rennen in denen junge Leute mit schnellen Autos ständig im Kreis herumfahren, um als Erster ins Ziel zu kommen. Die Folge davon ist eine extreme Luftverschmutzung und eine wahrscheinlich hohe Einschaltquote von RTL.
Da erkennt man gleich den Motorsport Begeisterten. Aber es stimmt schon. Junge Leute wie Rubens Barichello (Alter 38) wollen wissen wer am schnellsten einen Rundkurs! (ein kreis ist meines wissens nach rund, das finden Amerikaner spannend!) fahren kann. Sieht man dann, das in manchen Qualifikationen 5 verschiedene (sehr schnelle!) Autos und 7 verschiedene Fahrer eine Strecke auf 5,8 km Länge, mit 4 Zehntel Sekunden Unterschied vom ersten zum siebten, fast gleich schnell fahren, so ist das für mein Empfinden eine äußerst spannende Angelegenheit. Da merke ich dann wieder das es ein "RTL-Fernsehen" gibt. und ja, es gibt Abgase...
Brieli 11.12.2009
4.
Zitat von CJ StroemDa erkennt man gleich den Motorsport Begeisterten. Aber es stimmt schon. Junge Leute wie Rubens Barichello (Alter 38) wollen wissen wer am schnellsten einen Rundkurs! (ein kreis ist meines wissens nach rund, das finden Amerikaner spannend!) fahren kann. Sieht man dann, das in manchen Qualifikationen 5 verschiedene (sehr schnelle!) Autos und 7 verschiedene Fahrer eine Strecke auf 5,8 km Länge, mit 4 Zehntel Sekunden Unterschied vom ersten zum siebten, fast gleich schnell fahren, so ist das für mein Empfinden eine äußerst spannende Angelegenheit. Da merke ich dann wieder das es ein "RTL-Fernsehen" gibt. und ja, es gibt Abgase...
Da merke ich dann wieder, dass es wirklich Menschen gibt, die glauben, dass die F1 ein überaus spannender Sport sein soll. Die F1 wird sowas von künstlich gehypt. Da sind sogar die Boxer, Snooker- und Pokerspieler neidisch.
CJ Stroem 11.12.2009
5. zurück zum Thema
Definitiv wird die neue Saison spannend. Mehr Teams sind immer gut. Die unsägliche Tankanlage hatte zwar in der letzten Saison einige specktakuläre Momente, aber nachdem die Fia ja niemals in der Lage war ein wirklich funktionierendes System bereitzustellen, ist die Abschaffung wohl der einzig sinnvolle Weg. Zudem ist es auch wieder eine weitere Herausforderung an die Fahrer, mit dann wohl vollem Tank, eine Qualifikation zu gewinnen. Da der Reifenwechsel während eines Rennens wohl nicht zur Disposition steht, werden sich auch hier interessante Situationen ergeben. Schade ist nur das KERS wieder abgeschafft wurde. Der Weltmeister 2010 heisst im übrigen Niko Rossberg, aber man wird sehen...
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