Heim-GP für Max Verstappen Formel 1 kehrt zurück nach Zandvoort

Nach 35 Jahren fährt die Formel 1 wieder im niederländischen Zandvoort. Möglich macht das der Hype um Red-Bull-Pilot Max Verstappen.

Rennstrecke in Zandvoort
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Rennstrecke in Zandvoort


Der Große Preis der Niederlande kehrt 2020 nach 35 Jahren in den Formel-1-Kalender zurück. Das gaben die Führung der Motorsport-Königsklasse und der Betreiber der Rennstrecke in Zandvoort bekannt. Der Vertrag gilt zunächst bis einschließlich 2022.

Die Niederlande waren bis 1985 insgesamt 30-mal im Formel-1-Kalender vertreten, gefahren wurde stets in Zandvoort. Der Kurs, gelegen in einer Dünenlandschaft, ist allerdings etwas in die Jahre gekommen. Teile der 4,320 Kilometer langen, überaus kurvenreichen Strecke bedürfen ebenso einer Überarbeitung wie die Funktionsgebäude.

Max Verstappen
Mark Thompson / Getty Images

Max Verstappen

Für volle Ränge soll Max Verstappen sorgen. Der 21 Jahre alte Red-Bull-Pilot (fünf Grand-Prix-Siege) hat in den Niederlanden großes Motorsport-Interesse ausgelöst. "Max Verstappen ist jung, schnell und populär. Und er ist so jung, dass er noch 20 Jahre fahren kann. Bei jedem Rennen erleben wir ein Meer von Oranje-Fans. Die verdienen ein Rennen zu Hause", sagte Formel-1-Marketingchef Sean Bratches zuletzt.

Zandvoort ist das zweite Rennen, das von Liberty Media (seit Anfang 2017 Rechteinhaber der Königsklasse) in den Formel-1-Kalender gehoben wird. Zuvor wurde die Premiere des Großen Preises von Vietnam in Hanoi im April 2020 beschlossen.

Dafür läuft der Vertrag mit dem Großen Preis von Spanien in Barcelona aus. Nach der Zusage für Zandvoort dürfte es für die Organisatoren schwer werden, den Vertrag zu verlängern, zumal sich der spanische Ex-Weltmeister Fernando Alonso im vergangenen Jahr aus der Formel 1 verabschiedet hat.

mon/sid



insgesamt 13 Beiträge
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TheFunk 14.05.2019
1. Barcelona muß bleiben!
Das wäre ein herber Schlag für Spanien. Sainz fährt ja noch, Alonso bald wieder. Zaandvort ist ja charmant, aber auch sehr hinfällig. Die Infrastruktur wiederherzustellen wird in einem Jahr kaum möglich sein.
funkhero 14.05.2019
2. Na toll
Noch ne Strecke bei der man nur hinterherfahren kann. Es wird Zeit dass sich die F1 an der IndyCar orientiert, hätte ich auch nie gedacht dass ich das mal sage
GyrosPita 14.05.2019
3.
Eine logische Entscheidung. Tausche ein wenig nachgefragtes Europa-Rennen gegen eines wo die Leute die Bude einrennen und jeden Preis zahlen, der aufgerufen wird. Der Umsatz steigt, und den Jammerern die nicht müde werden zu beklagen das die europäischen Traditions-Strecken immer mehr ins Hintertreffen geraten wird auch der Wind aus den Segeln genommen.
GyrosPita 14.05.2019
4.
Zitat von TheFunkDas wäre ein herber Schlag für Spanien. Sainz fährt ja noch, Alonso bald wieder. Zaandvort ist ja charmant, aber auch sehr hinfällig. Die Infrastruktur wiederherzustellen wird in einem Jahr kaum möglich sein.
Der Hinterherfahrer Sainz genügt wohl kaum als Argument für die Ausrichtung eines GP. Was sollen da die deutschen Fans sagen? Der Deutschland-GP steht auch auf der Kippe, und das obwohl mit Vettel ein deutscher Fahrer immerhin noch in der Spitzengruppe vertreten ist. Und was soll das heißen, Alonso fährt bald wieder? Hab ich was nicht mitbekommen? Ich hatte gehofft diese Verkörperung der Unsportlichkeit nie wieder auf einer Rennstrecke zu sehen...
PeterGuckenbiehl 14.05.2019
5. Rennstrecken
Ist doch egal wo die rumfahren. Wo die Veranstalter noch auf ihre Kosten kommen und keine dicken Verluste einfahren, kann man ja noch fahren. Wo die Rechnung nicht mehr aufgeht, sollte man es lassen. Das Geld kann man besser ausgeben, als den F1 Machern in den Rachen zu werfen. Da lobe icih mir Hockenheim.
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