Freies Training Massa mit Bestzeit, BMW schwach

Kubica Siebter, Heidfeld Achter: Für die hochgelobten BMW-Rennwagen ist es im ersten Freien Training zum Großen Preis von Frankreich noch nicht rund gelaufen. Besser machten es die Ferraris. Auch Toro-Rosso-Pilot Sebastian Vettel kann zufrieden sein.


Hamburg - Der Rennstall der Stunde kommt in der französischen Provinz bislang nicht zurecht. Zwei Wochen nach dem BMW-Doppelsieg von Montréal spielten der Pole Robert Kubica und Nick Heidfeld im freien Training zum vielleicht letzten Rennen in Magny-Cours (Sonntag 14 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) zunächst nur eine Nebenrolle. Der neue WM-Spitzenreiter Kubica musste sich im BMW-Sauber mit Platz sieben begnügen. Direkt dahinter folgte Teamkollege Heidfeld als Achter.

Ferrari-Pilot Massa: Schnell durch Frankreich
AP

Ferrari-Pilot Massa: Schnell durch Frankreich

Schnellster der fünf deutschen Fahrer war überraschend Sebastian Vettel, der im Toro Rosso auf Rang sechs fuhr. Das Tempo an der Spitze bestimmten wieder die Erzrivalen Ferrari und McLaren-Mercedes.

Der Brasilianer Felipe Massa fuhr im Ferrari in 1:15,306 Minuten Bestzeit vor dem zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso aus Spanien im Renault (1:15,778). Den dritten Rang belegte Weltmeister Kimi Räikkönen (Finnland/1:15,999) im Ferrari vor dem Silberpfeil-Star Lewis Hamilton (Großbritannien/1:16,002). Nico Rosberg landete im Williams auf Position elf, Toyota-Pilot Timo Glock belegte den 14. Rang. Adrian Sutil belegt im Force-India-Ferrari zunächst den 20. und letzten Platz.

In der WM-Wertung führt Kubica vor dem achten WM-Lauf am Sonntag mit 42 Punkten. Dahinter liegen Massa und Hamilton gleichauf (jeweils 38) vor Räikkönen (35). Für Kubica war schon nach dem Triumph in Kanada klar, dass sich dieser Feiertag wohl nicht so schnell wiederholen wird. "Es war ein gutes Wochenende in Kanada, aber wir dürfen jetzt nicht abheben und müssen weiterhin hart arbeiten. Wir liegen noch hinter Ferrari und McLaren und müssen schnellstens aufholen", sagt der erste polnische Formel-1-Sieger.

Auch Heidfeld hat die Wirklichkeit nicht aus den Augen verloren: "Wir hatten in Montréal Glück. Deshalb darf man nicht davon ausgehen, dass wir jetzt gewinnen."

fpf/sid



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