Freies Training Schumacher nur auf Platz acht

Der Auftakt in Silverstone hätte besser laufen können für Michael Schumacher. Der Deutsche hatte seinen Ferrari nicht immer im Griff. Es gab aber auch eine gute Nachricht für den siebenmaligen Weltmeister.


Hamburg - Schumacher bleibt Direktor der Fahrergewerkschaft GPDA. Bereits kurz nach der zweiten Trainingssession in Silverstone hatte sich der Deutsche vor dem Gremium wegen seiner "Straßensperre" von Monaco verteidigen müssen. In den vergangenen Tagen war wegen dieses Vergehens seine Ablösung als Direktor der Gewerkschaft spekuliert worden. "Jungs, lasst uns wieder Rennen fahren und das Ganze vergessen", sagte Schumacher nach der Sitzung.

Ferrari-Fahrer Schumacher: Zwei Dreher im freien Training
DPA

Ferrari-Fahrer Schumacher: Zwei Dreher im freien Training

Auf der Rennstrecke hatte er zuvor in seiner schnellsten Runde 1:22,825 Minuten benötigt und damit im freien Training zum Großen Preis von Großbritannien (Sonntag, 13.00 Uhr Liveticker SPIEGEL ONLINE) Platz acht belegt.

Trotz zweier Dreher, in deren Folge der siebenmalige Weltmeister von der Strecke abkam, fiel Schumachers Fazit jedoch nicht negativ aus: "Es gibt keinen Grund, warum wir nicht auch hier konkurrenzfähig sein sollten", so der Ferrari-Pilot, "warum ich gerutscht bin, kann ich noch nicht sagen."

Nur einen Rang vor dem Deutschen platzierte sich Weltmeister Fernando Alonso im Renault (1:22,603), die Tagesbestzeit fuhr BMW-Sauber-Testpilot Robert Kubica aus Polen (1:21,082). Schumachers Ferrari-Teamkollege Felipe Massa (Brasilien) wurde Sechster (1:22,476).

Als schnellster McLaren-Mercedes-Fahrer wurde Juan Pablo Montoya 14. (1:23,199), Teamkollege Kimi Räikkönen erreichte in 1:23,915 nur Platz 21. Nico Rosberg (Williams) fuhr in 1:23,816 Minuten auf Platz 19, Nick Heidfeld (BMW Sauber, 1:23,895) landete einen Platz dahinter. Ralf Schumacher (Toyota) wurde Elfter (1:23,114).

hut/sid/dpa



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