Frentzen-Team Prost dementiert finanziellen Engpass


Budapest - Heinz-Harald Frentzens neuer Teamchef Alain Prost hat Spekulationen über große Finanzprobleme seines Rennstalls dementiert. "Jeder kann in die Fabrik kommen und die Bücher einsehen", sagte der viermalige Formel-1-Weltmeister vor dem Großen Preis von Ungarn in Budapest.

Berichte französischer Medien, wonach er die Ferrari-Motoren oder das Gehalt seines Ex-Piloten Jean Alesi nicht bezahlt habe, seien falsch. "Ich werde das nicht länger hinnehmen. So etwas schadet meinem Team", erklärte Prost.

In der Vorwoche war berichtet worden, dass der Rennstall des früheren F1-Piloten im Vorjahr große Verluste gemacht habe und womöglich vor einer Übernahme stehe. Angeblich soll die Familie des ehemaligen Formel-1-Fahrers Pedro Diniz, die 40 Prozent der Anteile am Prost-Team besitzt, an einem Kauf interessiert sein. Davon wisse er nichts, dies seien nur Gerüchte, meinte Alain Prost.

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2001
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.