Grand Prix von Deutschland Fia sieht Ralf Schumacher als Unfallverursacher

Ralf Schumacher ist vom Autombil-Weltverband Fia als Schuldiger des Startcrashs beim Großen Preis von Deutschland bestraft worden.


Hockenheim - Die Rennkommissare entschieden nach einer Anhörung, dass der BMW-Williams-Fahrer beim nächsten WM-Lauf in Ungarn am 24. August zehn Startpositionen nach hinten rücken muss. Der deutsch-britische Rennstall hat gegen die Fia-Entscheidung jedoch Protest eingelegt.

Der jüngere Bruder von Weltmeister Michael Schumacher war beim Start nach links gezogen, dadurch kam es zu einer Dreier-Kollision mit Ferrari-Pilot Rubens Barrichello (Brasilien) und Kimi Raikkönen (Finnland) im McLaren-Mercedes. Für das Trio war das Rennen danach beendet.

"Ralf Schumacher hat eingestanden, bei diesem Manöver nicht auf die Position der anderen Autos geachtet zu haben", ließ die Fia verlauten. Der deutsche Pilot wertet den Crash nach eigener Aussage jedoch als "unglücklichen, aber normalen" Rennunfall und weist jede Schuld von sich: "Ich wüsste nicht, was ich falsch gemacht habe. Das hat sicher niemand von uns absichtlich getan."

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