Großer Preis von Ungarn Schumacher und Coulthard starten aus Reihe eins

Beim Qualifying zum Großen Preis von Ungarn hat Michael Schumacher erneut eine fehlerfreie Leistung geboten und die beste Zeit herausgefahren. Den Platz neben ihm konnte sich WM-Rivale David Coulthard sichern.


War einmal mehr das Maß aller Dinge: Michael Schumacher beim Qualifying in Budapest
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War einmal mehr das Maß aller Dinge: Michael Schumacher beim Qualifying in Budapest

Budapest - Michael Schumacher hat sich auf dem Weg zum vorzeitigen Gewinn seines vierten Formel-1-Titels nach 1994, 1995 und 2000 eine optimale Ausgangsposition verschafft. Der Ferrari-Star steht beim Großen Preis von Ungarn am Sonntag (14 Uhr) wie im Vorjahr auf dem Hungaroring bei Budapest auf dem ersten Startplatz. Schumacher, der zum Titelgewinn am Sonntag drei Punkte mehr holen muss als sein einziger WM-Rivale David Coulthard, fuhr in 1:14,059 Minuten überlegene Bestzeit. Für den Deutschen war es bereits die neunte Pole Position in dieser Saison sowie die 41. seiner Karriere.

Coulthard belegte im McLaren-Mercedes mit dem deutlichen Rückstand von 0,8 Sekunden Rang zwei (1:14,860) und steht damit neben Schumacher in der ersten Startreihe. Der Schotte liegt vor dem 13. von insgesamt 17 WM-Läufen in der Gesamtwertung 37 Punkte hinter dem Titelverteidiger zurück.

Auf Platz drei fuhr Rubens Barrichello aus Brasilien (1:14,953) im zweiten Ferrari. Auf Position vier kam der Ralf Schumacher im BMW-Williams (1:15,095). Sechstschnellster war Coulthards Teamkollege Mika Häkkinen aus Finnland (1:15,411), der den Ungarn-Grand-Prix in den vergangenen beiden Jahren gewonnen hat. Noch immer halten sich Gerüchte, dass Häkkinen seine Karriere nach dieser Saison beendet. Auch Coulthard hat seinen Vertrag bei McLaren-Mercedes noch nicht verlängert.

Nick Heidfeld fuhr im Sauber auf Position sieben (1:15,739) und war damit noch vor Ralf Schumachers Teamkollege Juan-Pablo Montoya. Heinz-Harald Frentzen landete bei seiner Prost-Premiere auf dem 16. Platz (1:17,196) und war damit immerhin noch drei Plätze besser als sein Teamkollege Luciano Burti.

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