Häkkinen-Spekulationen Rosberg beruhigt die Gemüter

Im Rätselraten um die Zukunft von Mika Häkkinen hat sich nun auch sein Manager Keke Rosberg eingeschaltet. Pikanterweise berät der Finne auch den als Häkkinen-Nachfolger gehandelten Olivier Panis.


Mika Häkkinen: "Spekulationen nicht begonnen"
AFP

Mika Häkkinen: "Spekulationen nicht begonnen"

Hamburg - Die Spekulationen um die Zukunft des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Mika Häkkinen sind um eine Variante reicher. Nach einem Bericht der Fachzeitung "Auto, Motor und Sport" soll der Finne mit McLaren-Teamchef Ron Dennis über einen neuen Zweijahresvertrag verhandeln. Der Silberpfeil-Pilot wolle offenbar bis 2003 bei McLaren-Mercedes bleiben, das Team dagegen favorisiere eine Lösung für ein Jahr mit einer Option auf ein weiteres, heißt es bei "Auto, Motor und Sport". Zuvor hatte "Auto Bild Motorsport" vermeldet, dass Häkkinen am Saisonende seine Karriere beenden und durch BAR-Pilot Olivier Panis aus Frankreich ersetzt werde.

"Nicht meine Aufgabe"


"Ich habe diese ganzen Spekulationen nicht begonnen, deshalb ist es auch nicht meine Aufgabe, sie zu beenden", kommentierte Häkkinens Manager Keke Rosberg am Dienstag die Gerüchte um seinen Schützling. "Ich kann dazu nur so viel sagen: Mika Häkkinen hat eine Option mit McLaren-Mercedes und Olivier Panis einen Vertrag mit BAR." Pikanterweise berät der Weltmeister von 1982 neben seinem Landsmann Häkkinen auch Panis, der 2000 Testpilot bei McLaren-Mercedes war.

Entscheidung in Hockenheim


Das Silberpfeil-Team will seine komplette Fahrerbesetzung für das nächste Jahr erst bekannt geben, wenn alle Verhandlungen abgeschlossen sind. Es wird allgemein damit gerechnet, dass das im Rahmen des Deutschland-Grand-Prix am 29. Juli in Hockenheim der Fall sein könnte. "Wir haben eine Option auf beide Piloten für das nächste Jahr, deshalb sind wir in dieser Angelegenheit nicht in Eile", meinte McLaren-Chef Ron Dennis. Seit 1996 vertraut das Team auf Häkkinen und den Schotten David Coulthard, Testfahrer ist derzeit der Österreicher Alexander Wurz.

Über den Abschied des Finnen aus dem Formel-1-Zirkus war zuletzt nach der anhaltenden Pechsträhne des Weltmeisters von 1998 und 1999 spekuliert worden. Häkkinen hat in den zehn Rennen dieser Saison nur magere neun Punkte geholt. Gleich sechsmal ist der 32-Jährige dagegen wegen technischer Probleme ausgeschieden.



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