Väter und Söhne Die Formel-1-Dynastien

Mick Schumacher debütiert in der nächsten Saison in der Fomel 1 - und tritt damit in die größten Fußstapfen der Königsklasse. Hier sind die berühmtesten Vater-Sohn-Gespanne der Renngeschichte.
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Mit Mick Schumacher kehrt eine der berühmtesten Formel-1-Familien im nächsten Jahr in den Rennzirkus zurück. Der 21-Jährige fährt ab kommender Saison für das Team Haas. Hier ein Bild aus dem Jahr 2008: Mick und sein berühmter Vater Michael Schumacher auf einem Motorrad.

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Mick Schumacher fuhr bisher in der Formel 2.

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Sein Vater Michael ist eine der größten Legenden der Formel 1. Zwischen 1991 und 2012 fuhr er sieben Titel ein und ist zusammen mit Lewis Hamilton Rekordweltmeister. Seit einem schweren Skiunfall im Jahr 2013 ist er nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten.

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Die Wurzeln der Formel 1 liegen in England. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der erste Sohn, der seinem Vater in die Rennsportserie folgte, ein Engländer war. Allerdings war Tim Parnell nicht gerade übermäßig erfolgreich. Zwei Starts und null Punkte lautet seine Ausbeute.

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Immerhin einen Podestplatz bei neun Starts holte Tims Vater Red Parnell, der schon in der ersten Formel-1-Saison 1950 dabei war. Beim ersten Formel-1-Rennen der Geschichte erreichte er gar das Podest: beim Großen Preis von Großbritannien am 13. Mai 1950 in Silverstone.

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Die erste deutsche Vater-Sohn-Paarung in der Formel 1 waren die Stucks. Hans-Joachim Stuck debütierte 1974 für das Team March und ging bis 1979 bei insgesamt 74 Rennen an den Start. Ein Sieg gelang »Strietzel« dabei jedoch nicht.

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Sein Vater Hans Stuck war 1952 und 1953 bei nur drei Formel-1-Rennen dabei. Berühmt wurde er dennoch, weil er bei Bergrennen große Erfolge feierte. Daher auch der Spitzname von Stuck senior: »der Bergkönig«.

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Ein Formel-1-Rennen steht in der Vita von Markus Winkelhock. 2007 ging der Stuttgarter beim Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring für Spyker an den Start, fiel aufgrund von technischen Problemen aber aus.

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Auch Markus' Vater Manfred Winkelhock fuhr von 1982 bis 1985 in der Formel 1. Für ATS, Brabham und RAM absolvierte er insgesamt 47 Rennen und holte dabei zwei WM-Punkte. 1985 erlag er seinen Verletzungen, die er bei einem Rennen der Sportwagen-WM im kanadischen Toronto erlitten hatte.

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Die erfolgreichste Vater-Sohn-Kombo der Formel-1-Geschichte mit deutscher Beteiligung sind die Rosbergs. 2016 wurde Nico Rosberg Weltmeister, in den beiden Saisons zuvor landete er jeweils auf dem zweiten Platz.

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Sein Vater Keke Rosberg wurde 1982 im Williams Weltmeister. Von 1978 bis 1986 war der Finne in der Formel 1 aktiv. Das Weltmeister-Kunststück der Rosbergs schaffte nur eine andere Rennfahrer-Familie.

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Und sie waren sogar noch erfolgreicher: die Hills. Graham Hill wurde gleich zweimal Formel-1-Weltmeister, 1962 und 1968. Seine Karriere wurde 1975 auf tragische Weise beendet: Hill stürzte nördlich von London mit einem von ihm selbst gelenkten Flugzeug ab und starb.

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Sein Sohn war der große Widersacher von Michael Schumacher in den Neunzigerjahren: Damon Hill. 1996 schnappte der Engländer seinem deutschen Kontrahenten den WM-Titel weg. Insgesamt absolvierte Hill 115 Formel-1-Rennen, gewann davon 22 und fuhr 42-mal auf das Podest.

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Ein weiterer illustrer Name stammt aus Kanada. Zehn Jahre fuhr Jacques Villeneuve in der Formel 1. Die erfolgreichste war seine zweite Saison: 1997 wurde der Kanadier im Williams Weltmeister. Insgesamt siegte er bei 162 Starts elfmal und holte 235 WM-Punkte.

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Den Weltmeistertitel holte Gilles Villeneuve nie, er wurde 1979 Vizeweltmeister im Ferrari. Insgesamt bestritt er 67 Formel-1-Rennen und gewann sechs davon. Den WM-Titel seines Sohnes erlebte er nicht: Vater Villeneuve starb am 8. Mai 1982 nach einem Trainingsunfall im belgischen Zolder.

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Dieser Nachname ist reinste Formel-1-Nostalgie: Brabham. 1990 gab David Brabham, hier links im Bild, sein Debüt in Monaco, bis 1994 kamen 23 weitere Starts hinzu. Seine ersten Rennen absolvierte er in dem Team, das sein Vater einst gegründet hatte: Brabham. Sein Bruder Gary (rechts) war ebenfalls Rennfahrer, fuhr allerdings nie in der Formel 1.

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Ihr Vater wurde aufgrund seiner schwarzen Haare »Black Jack« genannt und gilt als einer der besten Formel-1-Piloten der Anfangs-Jahrzehnte: Jack Brabham, Weltmeister 1959, 1960 und 1966. Seinen dritten Titel holte er mit seinem eigenen Team Brabham, das er 1961 gründete. Nach seinem Rücktritt aus der Formel 1 verkaufte er 1970 seine Anteile.

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1993 bestritt der US-Amerikaner Michael Andretti (ganz rechts) 13 Rennen für McLaren und fuhr dabei einmal aufs Podest: Beim Großen Preis von Italien wurde er Dritter. Sein Sohn Marco, hier 15 Jahre alt, ist ebenfalls Rennfahrer geworden, er tritt in der IndyCar-Serie an.

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Den Namen Andretti verbindet man bis heute aber vor allem mit Michaels Vater Mario Andretti, Formel-1-Weltmeister 1978 mit Lotus. Zwischen 1968 und 1982 ging er bei 128 Rennen an den Start, zwölf davon gewann er.

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Weltmeister 1981, 1983 und 1987: Nelson Piquet ist eine Formel-1-Legende und einer von neun Fahrern, die drei oder mehr WM-Titel gewannen. Der Brasilianer gab 1978 sein F1-Debüt und beendete seine Karriere nach 204 Rennen 1991.

Sein Sohn Nelson Angelo Piquet ging 2008 und 2009 bei insgesamt 28 Formel-1-Rennen an den Start. Sein bestes Ergebnis war 2008 Platz zwei auf dem Hockenheimring.

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Jan Magnussen, hier links im Bild, gab 1995 sein Formel-1-Debüt für McLaren. 1997 und 1998 fuhr er für Stewart, insgesamt war er bei 25 Rennen am Start. Aufs Treppchen fuhr er aber nie.

Die Saison 2014 war die erste Formel-1-Saison seines Sohnes Kevin Magnussen. Der Däne begann ebenfalls für McLaren und wurde gleich bei seinem Debütrennen in Australien Zweiter. Seit 2017 fährt er für Haas, das neue Team von Mick Schuhmacher. Zum Saisonende wird er den Rennstall verlassen.

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Max Verstappen ist mit gerade einmal 17 Jahren bis heute der jüngste Debütant in der Formel-1-Geschichte. Sein erstes Rennen fuhr er 2015. Aktuell fährt er für Red Bull und liegt auf Platz drei in der Gesamtwertung.

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Vater Jos Verstappen gab 1994 an der Seite von Michael Schumacher sein Debüt bei Benetton, 2003 bestritt er seinen letzten Grand Prix für Minardi. Insgesamt fuhr er 107 Rennen, zwei dritte Plätze in seiner ersten Saison waren Verstappens beste Ergebnisse.

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