Motorsport Warnecke wechselt vom Wasser ins Cockpit

Weil es Mark Warnecke im Schwimmbecken zu langweilig wird, versucht sich der Weltrekordmann als Autorennfahrer.


Mark Warnecke: "Lernen, lernen, lernen"
DPA

Mark Warnecke: "Lernen, lernen, lernen"

Hockenheim - Am kommenden Wochenende wird der 31-Jährige beim Auftakt des Carrera Cups im Rahmen der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) antreten. Sein Porsche leistet 370 PS und ist fast 300 Stundenkilometer schnell. "Ich bin total happy, das hätte ich nicht zu träumen gewagt", freut sich der Weltrekordhalter über 50 Meter Brust, "gleichzeitig habe ich natürlich riesigen Respekt vor dieser hart umkämpften Serie."

Das erste Ziel des 99 Kilogramm schweren und 1,87 Meter großen Athleten vom Meisterteam "Farnbacher Racing" ist klar: "Lernen, lernen, lernen." Mit dem früheren Formel-1-Piloten Enrico Bertaggia steht dem Weltklasse-Schwimmer ein erfahrener Lehrmeister zur Seite. "Enrico ist sehr wichtig für mich", lobt Warnecke, der bis zum Saisonende "in der Lage sein will, Mittelfeldplätze zu belegen".

"Eine gute Truppe, wir werden sehr viel Spaß haben"

Warnecke, der derzeit keinem Schwimmverein angehört, startet für den ADAC Berlin Brandenburg. "Eine gute Truppe, wir werden sehr viel Spaß haben", glaubt Warnecke, der Kollege von Formel-3-Nachwuchsstar Markus Winkelhock ist, dem Sohn des 1985 tödlich verunglückten Formel-1-Piloten Manfred Winkelhock.

Das Hauptaugenmerk legt der rennfahrende Schwimmer aber weiterhin aufs nasse Element. "Das größte Ziel ist für mich die erfolgreiche Verteidigung des WM-Titels in Japan", stellt Warnecke klar. Dann gilt es auch, sich für die Pleite bei den Olympischen Spielen zu rehabilitieren. In Sydney war Mark Warnecke im Vorlauf untergegangen.



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