Formel 1 Hülkenberg will Klarheit über seine Zukunft

Lotus, Force India oder doch weiter Sauber? Noch immer ist nicht geklärt, für welchen Formel-1-Rennstall Nico Hülkenberg im kommenden Jahr fährt. Der 26-Jährige hat sich nun eine Frist gesetzt. Entspannter mit der Zukunftsfrage geht Adrian Sutil um.

Formel-1-Pilot Hülkenberg: "Ich will Sicherheit bis Ende Oktober"
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Formel-1-Pilot Hülkenberg: "Ich will Sicherheit bis Ende Oktober"


Hamburg - Sein Name wird bei mehreren Rennställen gehandelt, dennoch ist Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg noch immer ohne Cockpit für die kommende Saison. Ein Umstand, der ihm offenbar die Geduld raubt. "Ich will Klarheit und Sicherheit bis Ende Oktober", sagte der 26-Jährige vor dem Großen Preis von Japan am Sonntag (8 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE).

Hülkenberg, der in Südkorea einen hervorragenden vierten Platz belegt hatte, wollte seine Aussage aber nicht als Ultimatum an das Lotus-Team gedeutet wissen. Der britische Rennstall gilt als erste Wahl des Deutschen. Dort wird ein Cockpit frei, weil Kimi Räikkönen zu Ferrari wechselt. Aktuell fährt Hülkenberg für den Sauber-Rennstall. Es gilt jedoch als sehr wahrscheinlich, dass er die Schweizer am Jahresende verlassen wird.

Neben Lotus soll auch Force India interessiert sein. Daher wäre es sogar möglich, dass Hülkenberg einen Cockpit-Wechsel mit Landsmann Adrian Sutil vollzieht, der derzeit für Force India fährt. Sutil bestreitet allerdings, dass er Gespräche mit Sauber geführt habe. "Es wäre in Ordnung für mich, eine weitere Saison für Force India zu fahren", sagte der 30-Jährige. Er gehe mit der Situation entspannt um, fügte er hinzu: "Es kommt, wie es kommt."

Sutil fühlt sich in einer "guten Position" für die weiteren Verhandlungen: "Ich habe einen guten Job gemacht. Wenn sie meinen, dass sie einen Fahrer finden können, der es besser macht, dann sollen sie den holen. Viel Glück." Force-India-Teamchef Vijay Mallya hatte angekündigt, nicht vor dem Grand Prix in Indien Ende Oktober über die Fahrerfrage entscheiden zu wollen.

ham/dpa



insgesamt 2 Beiträge
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siebke 10.10.2013
1. zu Gross!
Habe am Sonntag in der FAZ Sonntagszeitung einen Artikel gelesen. Das Hülkenberg von der Figur zu gross ist u. dadurch auch schwerer. Die Formel 1 will kl. Fahrer u. leichtere. Wahrscheinlich sehen in ein paar Jahren die Fahrer aus wie die Jockeys beim Pferderennen ?!
totalmayhem 10.10.2013
2.
Zitat von siebkeHabe am Sonntag in der FAZ Sonntagszeitung einen Artikel gelesen. Das Hülkenberg von der Figur zu gross ist u. dadurch auch schwerer. Die Formel 1 will kl. Fahrer u. leichtere. Wahrscheinlich sehen in ein paar Jahren die Fahrer aus wie die Jockeys beim Pferderennen ?!
Da ist durchaus etwas dran. Der hier so gerne mit Haeme ueberzogene Mark Webber ist 9 cm groesser und 17 kg schwere als Vettel. Alleine dadurch hat Vettel einen nicht unerheblichen Vorteil. Wenn man 17 kg Ballast in einem Rennwagen zur Balance nach Belieben verteilen kann, ist das eine Menge Holz.
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