Formel 1 Rosberg fährt Trainingsbestzeit in Hockenheim

Das Ziel ist klar: Nico Rosberg will sich durch einen Sieg im Heimrennen die Gesamtführung von Lewis Hamilton zurückholen. Beim freien Training dominierte der Deutsche bereits.

Nico Rosberg
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Nico Rosberg


Nico Rosberg hat in den ersten beiden Trainingseinheiten zum Großen Preis von Deutschland den Ton angegeben. Bei seinem Heimspiel auf dem Hockenheimring fuhr er in 1:15,517 Minuten die Bestzeit vor seinem Mercedes- und WM-Rivalen Lewis Hamilton (1:15,843).

Zwischen den Silberpfeil-Piloten bahnt sich ein enger Kampf um den Sieg im Rennen am Sonntag (14 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: RTL) und um die WM-Führung vor der vierwöchigen Sommerpause an. Nach fünf Siegen aus den vergangenen sechs Rennen kletterte Hamilton in der Vorwoche durch seinen Erfolg in Ungarn erstmals in dieser Saison an die Spitze des Klassements. Sein Polster auf Rosberg beträgt vor dem zwölften von 21 WM-Läufen sechs Punkte. Mit einem Sieg würde Rosberg wieder vorbeiziehen.

Als Trainingsdritter lag Ferrari-Pilot Sebastian Vettel in 1:16,208 Minuten bereits fast sieben Zehntel hinter Rosberg zurück. Der viermalige Weltmeister Vettel führte ein enges Verfolgerfeld an, in dem sich abermals ein Zweikampf zwischen Ferrari und Red Bull um die Plätze hinter dem deutlich überlegenen Mercedes anbahnt. Gleich dahinter erreichte Force-India-Pilot Nico Hülkenberg (1:16,781) einen guten siebten Platz.

Im Vorjahr wurde der Große Preis von Deutschland abgesagt, weil die Streckenbetreiber am Nürburgring finanziell nicht mit dem Formel-1-Management übereinkamen. Aufgrund wirtschaftlicher Faktoren hatten sich die beiden Traditionsstrecken in Deutschland seit 2007 mit der Ausrichtung abgewechselt.

Auch die Zukunft der Formel 1 auf dem Hockenheimring ist ungewiss. Die Betreiber sind auf viele Zuschauer angewiesen, um das Rennen über das Vertragsende 2018 hinaus zu sichern. Mit etwa 54.000 bislang abgesetzten Tickets für den Rennsonntag ist der enttäuschende Wert von 2014 mit lediglich rund 47.000 verkauften Eintrittskarten bereits übertroffen, die Marke von 60.000 wird angestrebt.

Formel-1-Saison 2016
Die Teams und Fahrer
Mercedes
Lewis Hamilton und Nico Rosberg
Ferrari
Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen
Williams
Felipe Massa und Valtteri Bottas
Red Bull
Daniel Ricciardo und Max Verstappen
Force India
Nico Hülkenberg und Sergio Pérez
Renault
Kevin Magnussen und Jolyon Palmer
Toro Rosso
Daniil Kwjat und Carlos Sainz jr.
Sauber
Marcus Ericsson und Felipe Nasr
McLaren Honda
Fernando Alonso und Jenson Button
Manor
Rio Haryanto und Pascal Wehrlein
Haas
Romain Grosjean und Esteban Gutierrez
Der Rennkalender
20. März: Australien (Melbourne)
3. April: Bahrain (as-Sachir)
17. April: China (Shanghai)
1. Mai: Russland (Sotschi)
15. Mai: Spanien (Barcelona)
29. Mai: Monaco (Monte Carlo)
12. Juni: Kanada (Montréal)
19. Juni: Europa (Baku)
3. Juli: Österreich (Spielberg)
10. Juli: Großbritannien (Silverstone)
24. Juli: Ungarn (Mogyoród)
31. Juli: Deutschland (Hockenheim)
28. August: Belgien (Spa-Francorchamps)
4. September: Italien (Monza)
18. September: Singapur (Singapur)
2. Oktober: Malaysia (Sepang)
9. Oktober: Japan (Suzuka)
23. Oktober: USA (Austin)
30. Oktober: Mexiko (Mexiko-Stadt)
13. November: Brasilien (Interlagos)
27. November: Abu Dhabi (Yas-Insel)
Die Rekorde
Die meisten WM-Titel
Michael Schumacher (7)
Die meisten Grand-Prix-Siege
Michael Schumacher (91)
Die meisten Siege in einer Saison
Michael Schumacher und Sebastian Vettel (je 13)
Die meisten Start-Ziel-Siege
Ayrton Senna (19)
Die meisten Podestplätze
Michael Schumacher (155)
Die meisten Podestplätze in einer Saison
Michael Schumacher und Sebastian Vettel (je 17)
Die meisten Polepositions
Michael Schumacher (68)
Die meisten Polepositions in einer Saison
Sebastian Vettel (15)
Die schnellsten Rennrunden
Michael Schumacher (77)
Die meisten Grand-Prix-Starts
Rubens Barrichello (323)

mru/sid



insgesamt 2 Beiträge
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Seite 1
birdie 30.07.2016
1. Wir dürfen gespannt sein, mit ...
welchen Tricks per Fernsteuerung die Ingenieure diesmal dem Hamilton-Motor das notwendige Quentchen Mehrleistung einhauchen, damit er den von Ecclestone geforderten Sieg einfährt.
julinho666 30.07.2016
2. nicht nötig
der Fahrer kann die Motorleistung selbst wählen, einer Fernsteuerung bedarf es also nicht.
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