Pressestimmen "Ein Wahnsinniger in der Rubens-Show"

Nach Meinung der englischen und italienischen Presse drückten zwei Menschen dem Rennen in Silverstone ihren Stempel auf. Der siegreiche Ferrari-Pilot Rubens Barrichello und ein - anscheinend verrückter - Zuschauer, der beim Grand Prix von Großbritannien auf die Strecke gelaufen war.


ENGLAND

The Times:

"Barrichello unbeeindruckt von Protestierer. Das war Formel 1 von ihrer begeisterndsten und unberechenbarsten Seite."

Daily Telegraph: "Barrichello bleibt mitten im Wahnsinn cool. Ein süßes Ende für den Mann im Schatten von Michael Schumacher. Die WM bleibt spannend."

The Independent: "Barrichello gewinnt nach Streckenprotest, Schumacher verliert seine Chance durch Villeneuve. Der britische Grand Prix wird nicht nur wegen des verrückten Zuschauers in die Geschichte eingehen."

Daily Mirror: "Rubens gewinnt einen Thriller, Protestierer bedroht Rennautos bei 185 Meilen pro Stunde, Schumacher bleibt WM-Favorit."

The Sun: "Die beste Werbung für Formel 1 in England. Michael Schumacher rast von 14 auf 4."

Daily Star: "Barrichello weint nach dramatischem Triumph, ein Verrückter vollführt Friedenstanz auf der Strecke. Ein Rennen mit Extradrama, der Terminator im Fahrerlager - eine wundervolle Werbung für Silverstone. Das Titelrennen ist weiter offen."


ITALIEN

Corriere dello Sport: "Barrichello, phantastische Show. Wenn Improvisation eine Kunst ist, ist Barrichello ein echter Meister. Der Brasilianer hat ein Rennen bestritten, das einem Weltmeister würdig ist. Michael Schumacher war in Silverstone nie wirklich im Rennen."

Gazzetta dello Sport: "Ein Wahnsinniger in der Rubens-Show. Unglaubliche Initiative eines Priesters in Silverstone. Eine Tragödie ist um ein Haar vermieden worden. Barrichello ist wie der Terminator: Sein Rennen war phantastisch, er hat Durchsetzungskraft und Konzentration bewiesen. Noch nie hatten wir ihn so gesehen. In drei Tagen hat sich Barrichello von einem hässlichen Entlein in einen königlichen Schwan verwandelt. Rubens war in Silverstone stärker als alle Hindernisse."

Tuttosport: "Im Grand Prix des Wahnsinns zeigt Barrichello sein Bestes, Schumi muss sich mit Platz vier begnügen. Der Schattenpilot sieht endlich das Licht. Barrichello hat wieder mal das Schicksal besiegt. Er ist stärker als die Worte, die oft wie Steine wiegen. Schumacher verliert nicht den Kopf. Er rettet die Führungsposition in der Meisterschaft und verliert nur einen Punkt im Kampf mit Kimi Räikkönen."

La Repubblica: "So fährt und siegt man nur im Paradies. Rubens Barrichello ist wild wie Ayrton Senna und siegt im spektakulärsten Grand Prix der letzten Jahre. Barrichello dominiert im Chaos, nachdem er beim Start einen großen Fehler gemacht hat. Seine Überholmanöver sind spektakulär."

Corriere della Sera: "Das Meisterwerk von Rubens. Er verdient Lob, weil er uns daran erinnert hat, dass es in der Formel 1 noch Überholmanöver gibt und dass Rennen spannend sein können."

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