Pressestimmen zum Formel-1-Rennen in Monaco "Hamilton gewann, doch irgendwie holte Niki den Sieg"

"Überall Lauda in Monte Carlo": Die Ehrung der verstorbenen Formel-1-Legende durch Monaco-Sieger Lewis Hamilton beschäftigt die Medien. Für den Mercedes-Piloten war es das "härteste Rennen der Karriere".

Lewis Hamilton
Michael Regan / Getty Images

Lewis Hamilton


Pressestimmen zum Großen Preis von Monaco:

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Lewis wird erneut zum Kaiser der Formel 1 gekrönt, obwohl Fürst Albert eigentlich auf einen Sieg von Charles Leclerc gehofft hatte. Vettel muss sich mit dem zweiten Platz begnügen. Dieses Auto erlaubt es ihm nur, die zweite Geige zu spielen."

Corriere dello Sport: "Berechnung und Wahnsinn, Fehler und geniale Manöver sind die Zutaten dieses Grand Prix."

Tuttosport: "Lewis Hamilton bleibt der Alleinherrscher in Monaco und gewinnt wie einst Niki Lauda, indem er 68 Runden lang trotz gravierender Reifenprobleme alle in Schach hält."

Repubblica: "Hamilton saß nicht allein im Auto, er fuhr mit dem Geist von Niki Lauda, und man sieht das Resultat: Der Brite feiert den 77. Erfolg seiner Karriere."

Corriere della Sera: "Vettels zweiter Platz radiert zwar nicht die Fehler der vergangenen Wochen aus, verleiht Ferrari jedoch neuen Mut."

La Stampa: "Hamilton gelingt ein Meisterwerk. Ferrari verlässt Monaco mit der Genugtuung, endlich die Serie der Mercedes-Doppelsiege beendet zu haben."

SPANIEN

Marca: "Hamilton gewinnt ohne große Eile, Vettel verhindert den sechsten Doppelsieg von Mercedes. Die Erinnerung an Niki Lauda war permanent präsent."

As: "Wer soll diesen Hamilton noch aufhalten?"

Sport: "Hamilton leidet, aber er regiert in Monaco. Niki Lauda hat überall gefehlt."

El Mundo Deportivo: "Hamilton gewann, doch irgendwie holte Niki den Sieg."

ENGLAND

Telegraph: "Erschöpft von der Anspannung und durchnässt nach seinem Sprung in den Pool, sprach Lewis Hamilton vom Wunder von Monaco."

Sun: "Im härtesten Rennen von Hamiltons Karriere war Lauda der spirituelle Beifahrer in seinem Cockpit."

Daily Mail: "Lewis Hamilton erlebte das Wunder von Monaco und widmete den Sieg seinem toten Freund Niki Lauda. Mit seinem ganzen Können und großem Kampfgeist rettete Hamilton sich im schwersten Rennen seiner Karriere ins Ziel."

The Guardian: "Niki Lauda war bei ihm, als Lewis Hamilton das Wunder von Monaco als Sieger vollendete."

ÖSTERREICH

Kronen Zeitung: "Ein Sieg auch für Niki Lauda - Lewis Hamilton hat zum dritten Mal den Formel-1-Grand-Prix von Monaco gewonnen!"

SCHWEIZ

Blick: "Überall Lauda in Monte Carlo! Die Ehrungen sind überwältigend, an jeder Ecke sind Widmungen, Trauerbekundungen und Danksagungen zu sehen."

Zusammengestellt vom sid



insgesamt 4 Beiträge
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euro-paradies 27.05.2019
1. Mittlerweile kann man bei Schlafstörungen den Konsum von Formel 1-
Rennen empfehlen. Immer schön aufgereiht einer Autoschlange von Start bis zum Ziel zusehen, im Hintergrund ein sanftes Brummen - das beruhigt ungemein.
Aleae iactae sunt 27.05.2019
2. indem er 68 Runden lang trotz gravierender Reifenprobleme alle in Scha
...ch hält. Ein erfahrener, aufmerksamer F1 Pilot mit schnellem Auto schafft das in Monaco problemlos. S. DR in Monaco u.v. m. Ich glaube, die beste Lösung wäre, wenn man in Monaco die Stecke so umgestaltet, dass eine längere Gerade entsteht, die ein Überholen mit DRS ermöglicht. Geld ist in Monaco sicher genügend da. Z.B. ein Stück Schnellstrasse oder Flughafen nutzen. Ganz extravagante Variante: 2 km Gerade auf einer Brücke auf das Meer hinausbauen. Und in einem Unterwassertunnel wieder zurück. Die Ölscheichs machen so was vor.
smsderfflinger 27.05.2019
3. Ich hoffe...
Ich hoffe nur, dass man bei Ferrari nicht so realitätsfern ist, wie die Kommemtatoren dieser beiden Zeitungen! Gazzetta dello Sport: "Lewis wird erneut zum Kaiser der Formel 1 gekrönt, obwohl Fürst Albert eigentlich auf einen Sieg von Charles Leclerc gehofft hatte. Vettel muss sich mit dem zweiten Platz begnügen. Dieses Auto erlaubt es ihm nur, die zweite Geige zu spielen." Corriere della Sera: "Vettels zweiter Platz radiert zwar nicht die Fehler der vergangenen Wochen aus, verleiht Ferrari jedoch neuen Mut." Allein Verstappen hat durch den "unsafe release" seiner Crew beim Boxenstopp in der SC - Phase, für den es eine lächerliche 5 sec. Strafe gab, den Doppelsieg der Mercedes verhindert, da Bottas dadurch einen Reifenschaden erlitt, weshalb er nochmals in die Box musste und dadurch auf Pos. 4 zurückfiel. Mit der Qualität des Ferrari von Vettel hatte das nicht das Geringste zu tun. Den Belgier dann noch zum Fahrer des Rennens zu küren ist ein Treppenwitz... D
bhang 27.05.2019
4. Ach, Hamilton ist halt variabel...
Gewinnt von Pole (milliardenfach), gewinnt von 14 (2018 in Hockenheim). Macht im Regen alle nass mit über einer Minute Vorsprung auf den zweitplatzierten und ist sennaesk (2008 in Silverstone) oder schont halt ohne Ende und kann somit auch laudaisch oder prostig (2019 in Monaco).
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