Pressestimmen zum GP von England "Schu der Partyschreck"

Michael Schumacher dominiert die Formel 1 derzeit nach Belieben und der zehnte Sieg des Deutschen im elften Rennen nötigt nicht nur italienischen Medien Respekt ab. Doch bei aller Bewunderung für den perfekt fahrenden Ferrari-Piloten macht sich auch Ernüchterung breit.


ITALIEN

Gazzetta dello Sport: Schumi feiert den 80. Erfolg seiner Karriere. Ihm stehen ein Super-Ferrari und ein perfektes Team zur Verfügung, Maranello verdankt dem deutschen Piloten und seinem Talent die kuriosen Strategien, mit denen Ferrari unbesiegbar ist. Die Frage ist nun: Wird jemand bis Ende der Saison in der Lage sein, Schumi zu besiegen?

Tuttosport: Schumi, einfach perfekt. Der Deutsche dominiert auch in Silverstone problemlos das Rennen. Schumi siegt mit nur zwei Boxenstopps. Die Herrschaft Ferraris ist total. Schumacher ist der Pilot, der mit den verschiedensten Strategien und auf jeder Rennbahn siegt. Er schläft eine Weltmeisterschaft ein, die keine Emotionen mehr zu bieten hat. Jedes Mal entwerfen Schumacher und Ferrari eine neue Strategie, und das Team funktioniert perfekt.

Repubblica: Schumacher rückt seinem neuen Titel immer näher. Ferrari ändert die Strategie und gewinnt wieder. Maranello ist unbesiegbar sogar in Silverstone, das als Achillesferse des Deutschen galt. Schumi siegt gegen sich selbst. Er spielt ein Videogame, in dem er der einzige Hauptdarsteller ist.

Corriere dello Sport: Schumacher ist ein Beispiel für alle. Er setzt nicht auf Image, sondern auf das Wesentliche. Ferrari kann feiern: Die Erfolge in der Formel 1 sind zu einer Routine geworden. In einer Formel 1, die unbedingt neue Regeln braucht, bleibt Ferrari ein Fixstern für alle.

Corriere della Sera: 80 Mal Schumi. Der Deutsche feiert seinen zehnten Sieg der Saison. Ferrari ändert die Taktik, doch das Resultat bleibt immer gleich. Zehn Siege in elf Rennen sind etwas Einmaliges. Pilot, Auto, Reifen, Strategie: Alles hat bestens funktioniert. Ferrari hat eine effiziente Show für einen der wenigen Piloten aufgebaut, der bei einem Rennen mit derselben Geschwindigkeit wie bei Tests fahren kann.

ENGLAND

The Sun: Silberthron. Das Titelrennen ist mit Ausnahme der Krönung so gut wie vorbei.

Daily Mirror: Größte 'Schu' auf Erden.

Daily Mail: Er schon wieder. Viel Glanz, aber wenig Spannung.

Daily Express: Schu, der Partyschreck.

The Times: Schumacher, an der Spitze einer weiteren Prozession sich selbst überlassen.

Daily Telegraph: Schumacher schlicht überwältigend.

The Guardian: Großmeister. Schumachers Pokerface lässt die Rivalen am Wegrand zurück.

FRANKREICH

Le Figaro: Zehnter Sieg bei elf Grand-Prix-Rennen für den Roten Baron.

Le Parisien: Warum die Formel 1 verändert werden muss: Michael Schumacher, der seinen 80. Sieg eingefahren hat, erdrückt die Weltmeisterschaft mit 100 Punkten zu seinen Gunsten.

L'Équipe: Nach seinem Sieg in Großbritannien hat Michael Schumacher 100 Punkte in der Rangliste und ist mehr denn je unbestrittener Führer der Formel 1.

Les Echos: Schumacher Sieger in Silverstone. Er setzt seinen Triumph-Marsch fort.

SPANIEN

Marca: Schumi, wer sonst. Der "Kaiser" scheint nur noch gegen sich selbst zu kämpfen.

Sport: Der Deutsche hat bewiesen, dass er keinen Gegner hat.

El País: Schumacher gleicht einem Außerirdischen, der mit seiner mentalen Kraft und seinen hellseherischen Fähigkeiten den Verlauf jedes Rennens voraussehen kann.

ÖSTERREICH

Kronenzeitung: Alle Schutzengel für Trulli - und Jubiläum für Schumacher.

Kurier: Auch die Sterne holten Schumi nicht vom Himmel.

Die Presse: Silberpfeil als Silberstreif am Horizont.

Der Standard: Ein echter Thriller mit vielen Runden.

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