Straßensperre in Monaco Schumacher entschuldigt sich

Tagelang diskutierten die Experten über den Abflug Michael Schumachers in der letzten Minute des Qualifyings zum Großen Preis von Monaco. Jetzt hat sich der siebenfache Weltmeister entschuldigt - rechtzeitig vor einem brisanten Treffen der Fahrer-Vereinigung.


Silverstone - "Diejenigen, die ihre Runde verloren haben, für die tut es mir Leid", sagte Schumacher. Dennoch hielt Schumacher an seiner Version fest und nannte die verhängte Rückstufung in der Startaufstellung "ungerecht". Schumacher weiß, dass es aufgrund der Vorfälle in Monaco bei einem Treffen der Fahrer am Freitag ungemütlich werden könnte. "Ich kenne ein paar Spezis, die das eine oder andere vorhaben", sagte Schumacher.

Ferrari-Pilot Schumacher bleibt in Monaco liegen: "Tut mir Leid"
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Ferrari-Pilot Schumacher bleibt in Monaco liegen: "Tut mir Leid"

Der Ferrari-Pilot wollte sogar seine Abwahl als GPDA-Direktor nicht ausschließen: "Dies ist nicht unmöglich." David Coulthard, einer der größten Kritiker Schumachers, kündigt eine Auseinandersetzung mit den Vorgängen auf dem Treffen der Fahrergewerkschaft GPDA an: "Ich bin sicher, das Thema wird auf der Tagesordnung stehen."

Als "nicht mehr tragbar" für das Amt des Sprechers bezeichnete Nico Rosberg seinen Landsmann Schumacher. Der 37-Jährige führt zusammen mit Coulthard und dem Italiener Jarno Trulli die Fahrer-Vereinigung an. Auch Nick Heidfeld unterstellte dem siebenmaligen Weltmeister vor dem Großen Preis von Großbritannien am Sonntag (13 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) bei seinem Parkmanöver im Fürstentum "Absicht. Aber er hat seine Strafe bekommen und damit gut", sagte Heidfeld.

mig/sid



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