STW-Cup STW-Meisterschaft: Abt-Team legt Proteste ein

Nach dem Finale der deutschen STW-Meisterschaft legte das Audi-Team um Christian Abt insgesamt drei Proteste gegen die Wertung des abschliessenden Rennens ein.


STW-Titel am grünen Tisch? Das Team von Christian Abt hat nach dem Finale der deutschen Supertourenwagen-Meisterschaft (STW) auf dem Nürburgring am Sonntagabend einen dritten Protest gegen die Wertung des abschließenden Rennes eingelegt. Das Audi-Team aus Kempten beanstandete, dass der Opel-Pilot und neue STW-Meister Uwe Alzen im Rennen dreimal unerlaubt in der Veedol-Schikane abgekürzt und sich dadurch einen Vorteil verschafft habe.

Zuvor hatte die Abt-Truppe dagegen protestiert, dass der bereits disqualifizierte Opel-Pilot Roland Asch in der letzten Kurve Abt von der Strecke gedrängt hatte und dass Alzen in der letzten Runde dem zweiten Abt-Piloten Kris Nissen (Dänemark) beim Überrunden ins Heck gefahren war.

Abt hatte durch den Unfall mit Asch den greibaren Titel noch an Alzen verloren. In der Gesamtwertung kam der Opel-Fahrer aus Betzdorf auf 576 Punkte, Abt auf 566. Bis zu einer Klärung der Proteste entweder noch am Sonntagabend oder in den nächsten Tagen wird Alzen als deutscher Supertourenwagen-Meister 1999 geführt.



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