Wagentest Schumacher hängt den Weltmeister ab

Für Michael Schumacher war es ein gelungener Start in die diesjährige Formel-1-Saison. Auf der Strecke von Jerez war der siebenmalige Weltmeister bei Testfahrten der schnellste Fahrer. Da konnte selbst der amtierende Champion Fernando Alonso nicht mithalten.
Ehrgeiziger Schumacher: "Brenne aufs Fahren"

Ehrgeiziger Schumacher: "Brenne aufs Fahren"

Foto: AP


Jerez - Schumacher erreichte mit 1:18,008 Minuten Tagesbestzeit und war fast zwei Sekunden schneller als Alonso (1:19,920). Ralf Schumacher (1:19,359) lag im Toyota mit der drittbesten Zeit des Tages direkt vor dem Spanier.

Während Alonso den gedrosselten R25 fuhr, absolvierte Schumacher seine 82 Runden im mit einem V8-Motor ausgerüsteten F2004. Bereits in der nächsten Woche soll der F2006 seine Premiere haben.

Für Renault testete Giancarlo Fisichella den neuen R26. Der Italiener, der insgesamt 41 Runden absolvierte, erreichte die sechstbeste Zeit. "Mein erster Eindruck ist, dass unser Auto viel Potential besitzt", sagte Fisichella. Im Laufe der Woche wird auch Alonso den R26 fahren.

Nach dem Verlust des WM-Titels an Alonso hatte Schumacher in einem SPIEGEL-Gespräch angekündigt, wieder angreifen zu wollen. "Im Moment brenne ich aufs Fahren wie schon lange nicht mehr", so der 37-Jährige.

Die Saison 2005 hatte Schumacher mit nur einem Grand-Prix-Sieg als WM-Dritter beendet, Ferrari konnte erstmals seit 1999 die Konstrukteurswertung nicht gewinnen. Die abgelaufene Serie sei "katastrophal gelaufen", gestand Schumacher.

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