Zu groß Österreicher Wurz kann nicht im McLaren fahren


Manama - Der Österreicher Alexander Wurz hat wegen seiner Körperlänge von 1,86 Metern seinen ersten Renneinsatz im McLaren-Mercedes verpasst. Weil der Testfahrer zu groß für den Formel-1-Wagen ist, darf der Spanier Pedro de la Rosa beim Großen Preis von Bahrein am Sonntag (13.30 Uhr MESZ/Liveticker bei SPIEGEL ONLINE) als Ersatz für den verletzten Kolumbianer Juan Pablo Montoya antreten.

Montoya hatte sich bei einem Sturz über einen Tennisball einen Haarriss in der linken Schulter zugezogen und fällt möglicherweise bis zu drei Rennen aus.

"Mein Einsatz ohne vorherige Erfahrung im Auto wäre zu riskant gewesen", sagte Wurz einsichtig. Wegen seiner Größe konnte der langjährige Testfahrer für McLaren-Mercedes, der zwischen 1997 und 2000 in 52 Grand Prix für Benetton fuhr, kein einziges Mal im neuen Silberpfeil testen. Das Cockpit sei vom Knie über die Ellenbogen bis zu den Schultern zu eng gewesen.

Inzwischen wurde das Cockpit erweitert, damit Wurz beim Freitagstraining in Bahrein zumindest als dritter Fahrer seine ersten Versuche im diesjährigen Auto starten kann. Die Sitzprobe verlief halbwegs erfolgreich. Ob allerdings wirklich genug Platz ist, wird sich erst bei der ersten Fahrstunde zeigen.

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.