1. FC Kaiserslautern Djorkaeff soll gehen

Nach den Streitereien der letzten Wochen legen die Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern keinen Wert mehr darauf, dass der abwanderungswillige Youri Djorkaeff weiterhin am Betzenberg spielt.


Youri Djorkaeff: "Presse gegen mich aufgehetzt"
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Youri Djorkaeff: "Presse gegen mich aufgehetzt"

Kaiserslautern - "Das Beste wäre, wenn Youri uns einen neuen Verein präsentiert, ich kann eine Entschuldigung eigentlich nicht annehmen", erklärte FCK-Teammanager Andreas Brehme am Rande eines Testspiels beim Landesligisten Hessen Kassel (7:1). Währenddessen musste Djorkaeff am Sonntag beim Straftraining im Wald schwitzen.

Der französische Welt- und Europameister war am Mittwoch wegen seinen "diskriminierenden Äußerungen" gegenüber Brehme in einem Interview sowie das Nichterscheinen zu einem Gesprächstermin mit der Vereinsrekordstrafe von 30.000 Mark belegt worden.

Vor einem weiteren Gesprächstermin am Dienstag legte der 33-Jährige, der eine weitere Zusammenarbeit mit Brehme kategorisch ablehnt, noch einmal nach. "Auf dieses Treffen besteht der Vorstand unbedingt. Aber ich sehe nicht, wem das was nützt", erklärte Djorkaeff in einem Interview mit der französischen Sportzeitung "L'Equipe".

"Sie haben die Presse gegen mich aufgehetzt", sagte der Franzose, der dem FCK vorwirft, sich nicht an Absprachen hinsichtlich seines Vertrages zu halten. "Vor vier Monaten sagten sie mir noch, dass dies sich unter Gentlemen regeln würde."

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