Finanziell angeschlagener Drittligist Kehrtwende - Kaiserslautern nimmt nun doch das Becca-Angebot an

Turbulente Zeiten beim Traditionsklub: Der 1. FC Kaiserslautern hat überraschend doch das Angebot des luxemburgischen Investors Becca angenommen. Das war eigentlich schon vom Tisch.

Fritz-Walter-Stadion
Uwe Anspach / DPA

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Der finanziell schwer angeschlagene Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat eine erneute Kehrtwende vollzogen. Der Klub wird nun doch das Angebot des Investors Flavio Becca aus Luxemburg annehmen. Das teilte der FCK im Anschluss an eine Sitzung des Beirats mit.

Becca hatte zuletzt als Voraussetzung für sein Engagement den Rücktritt von Michael Littig, Beiratsmitglied und Vorsitzender des Aufsichtsrats, gefordert. Littig hatte daraufhin das Angebot einer regionalen Investorengruppe präsentiert. Becca schien aus dem Rennen.

Nun stimmte das fünfköpfige Gremium aber doch mit 3:2 Stimmen für einen Einstieg Beccas. Littig gab daraufhin seine Ämter ab. Der 54-Jährige begründete seine Entscheidung damit, "dass er Ruhe in die Gremien bringen und einen wichtigen Beitrag zur Befriedung innerhalb des 1. FC Kaiserslautern leisten möchte".

Details und Inhalte der Kooperation zwischen Becca und dem FCK sind noch nicht bekannt. Vor rund zwei Wochen bot Becca dem Klub ein Darlehen über 2,6 Millionen Euro und stellte bis zu 25 Millionen in den kommenden fünf Jahren in Aussicht - falls Littig den Verein verlassen sollte.

bka/sid/dpa



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