Kriselnder Zweitligist Kaiserslautern trennt sich ab sofort von Kuntz

Eigentlich war sein Abgang erst zum Saisonschluss geplant, jetzt geht Stefan Kuntz doch schon früher. Der 1. FC Kaiserslautern trennt sich mit sofortiger Wirkung von seinem bisherigen Vorstandschef.

FCK-Boss Stefan Kuntz tritt ab
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FCK-Boss Stefan Kuntz tritt ab


Der viermalige deutsche Fußballmeister 1. FC Kaiserslautern hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz getrennt. Das bestätigte der Zweitligist am Montag.

Eigentlich wollte der 53 Jahre alte Europameister von 1996 sein Amt erst nach dem Saisonende zur Verfügung stellen. Kuntz hatte den Posten seit 2008 inne. In seine Amtszeit fallen der Aufstieg in die 1. Liga 2009 und der Wiederabstieg.

Die Lauterer stellten den ehemaligen Coca-Cola-Manager Thomas Gries als neuen Vorstand für Marketing und Vertrieb vor. Gries übernimmt bei den Pfälzern zunächst auch den Vorstandsvorsitz als Kuntz-Nachfolger.

In Zukunft soll es diesen Posten beim Fußball-Zweitligisten aber nicht mehr geben, stattdessen sollen die drei neuen Vorstandsmitglieder gleichberechtigt agieren. Dafür ist nach Auskunft des Aufsichtsratsvorsitzenden Nikolai Riesenkampff aber eine Satzungsänderung notwendig.

Ein neuer Sportvorstand soll in den kommenden Wochen verpflichtet werden. Als Kandidaten gelten die Ex-Profis Marc Arnold und Uwe Stöver.

aha/sid



insgesamt 9 Beiträge
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CharlieBrown 04.04.2016
1. Grammatik?
Was ist denn das für eine Grammatik in der Überschrift? Man kann "ab sofort" getrennt leben oder getrennte Wege gehen, was einen kontinuierlichen Vorgang ab einem bestimmten Zeitpunkt beschreibt, aber man kann sich nicht "ab sofort" trennen. Denn das tut man nur einmal, und hat demnach keinen Anfangszeitpunkt der mit "ab sofort" beschrieben werden könnte. Sorry für den neunmalklugen Einwurf, konnte nicht an mich halten.. ;)
diewildedreizehn 04.04.2016
2. Kein Verlust
Der FCK ist ein Paradebeispiel dafür wie man einen ehemals erfolgreichen Verein konsequent runterwirtschaften kann. Er reiht sich irgendwo zwischen Fortuna Köln, der Düsseldorfer Fortuna, dem MSV, den Sechz'gern oder den Stuttgarter Kickers ein. Aber vielleicht dürfen diese "Traditionsvereine" ja bei denen mitmachen, die gerne aufgrund ihres Status mehr Geld fordern.
hng1858 04.04.2016
3. nicht schlimm
hoffentlich verschwindet dieser Verein bald in der Versenkung. Die liegen dem Land Rheinland-Pfalz schon viel zu lange auf der Tasche (siehe Stadionbau zur WM 2006 und gestundete Stadionmieten). Alt-MP Beck hatte immer kräftig "seinem" Verein geholfen. Da sind mir Dosenpfand Leipzig und SAP Hoffenheim lieber - da steckt das Geld von Privatleuten drin und keine Steuergelder.
lvkwge 04.04.2016
4. Hauptsache seinen Hass ablassen.
Hat der Verein den Ausbau des Stadion für die WM 2006 gewollt? Nein, es war die Politik und der DFB. Die Politiker wurden vom Wähler bestimmt, deshalb muss er jetzt auch zurecht für sein Wahlkreuz haften und nicht der Verein. Deshalb: Augen auf bei Land- und Bundestagswahlen!
seit1958 04.04.2016
5. @hng1858
Wie blöd muss man sein zu glauben Herr Hopp hätte seine Verluste, die er mit Hoppelheim gemacht hat, NICHT in der Steuererklärung dem Steuerzahler aufgedrückt. Dafür hätte der FCK ein Stadion wie in München bauen können!
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