Spekulationen um Schmadtke-Aus "Hatte nicht vor, Stöger zu feuern"

War ein Streit zwischen Vorstand und Schmadtke über Trainer Stöger der Grund für die Trennung? Kölns Ex-Manager hat entsprechende Medienberichte zurückgewiesen.

Manager Schmadtke (l.) und Trainer Stöger
DPA

Manager Schmadtke (l.) und Trainer Stöger


Hat Jörg Schmadtke den 1. FC Köln verlassen, weil der Vorstand des Klubs gegen eine Trennung von Trainer Peter Stöger stimmte? Das schreibt die "Bild"-Zeitung. Auf SPIEGEL-Anfrage wies der Verein die Darstellung zurück, es habe Streit in dieser Frage gegeben. Auch der Ex-Manager widersprach.

Schmadtke sagte, ein Rauswurf des Trainers sei nicht geplant gewesen. "Nein, ich hatte nicht vor, Peter Stöger zu feuern. Das war kein Thema", sagte der 53-Jährige dem "Kölner Stadt-Anzeiger": "Ich habe vom ersten bis zum letzten Tag zu ihm gehalten, da ich von Peter überzeugt bin. Alles andere entspricht nicht der Wahrheit."

Zu den Umständen der laut Vereinsmitteilung "einvernehmlichen Trennung" vom Tabellenletzten wollte er keine weiteren Details nennen. "Ich werde das nicht kommentieren - das haben das FC-Präsidium, Geschäftsführer Alex Wehrle und ich auch so vereinbart. Und daran halte ich mich."

Zudem kündigte Schmadtke an, eine Pause einlegen zu wollen. Einen schnellen Einstieg bei einem anderen Verein plane er nicht, auch nicht beim Zweitligaspitzenreiter Fortuna Düsseldorf in seiner Heimatstadt: "Es gibt keinen Kontakt zur Fortuna und keine Gespräche."

Gegen Vergleiche der Trennungen von seinen vorherigen Vereinen Alemannia Aachen und Hannover 96 wehrte sich Schmadtke. "Das kommt jetzt natürlich hoch, aber dadurch wird es nicht richtiger", sagte er: "In Aachen habe ich nicht hingeschmissen, sondern angekündigt, dass ich meinen Vertrag nicht verlängern werde. Bei Hannover 96 waren es persönliche Gründe, und das weiß jeder." Bei den Niedersachsen galt unter anderem das Verhältnis zu Trainer Mirko Slomka als zerrüttet.

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Kölns Ex-Manager Schmadtke: Der Schlussmacher

Der 1. FC Köln sei trotz der sportlichen Krise gut aufgestellt, sagte Schmadtke. "Die Strukturen sind gut, der Klub ist finanziell gesund." Köln ist mit zwei Punkten aus neun Spielen Letzter der Bundesliga.

Wintertransfers habe er bereits eingeleitet. "Was man davon umsetzt, müssen andere entscheiden." Bei Sportdirektor Jörg Jakobs und Trainer Stöger sieht Schmadtke die Transferarbeit in guten Händen: "Warum sollten die beiden das denn nicht können? Sie haben es ja auch schon bewiesen."

jan/dpa



insgesamt 2 Beiträge
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BeKos 25.10.2017
1. Bitte komm zu uns zurück!!
Bitte lieber Jörg komm zurück.... wir brauchen dich hier in Aachen!! Seitdem du weg bist ist alles den Bach runter. bitte bitte bitte.... Was immer die Kölner geritten hat, werden sie spätestens nächste Saison in der zweiten Liga bereuen oder erst ein Jahr später in der dritten.
forky 25.10.2017
2. VfR Neuss
Zitat von BeKosBitte lieber Jörg komm zurück.... wir brauchen dich hier in Aachen!! Seitdem du weg bist ist alles den Bach runter. bitte bitte bitte.... Was immer die Kölner geritten hat, werden sie spätestens nächste Saison in der zweiten Liga bereuen oder erst ein Jahr später in der dritten.
Dann muss er auch noch vorher zum VfR Neuss. Als er dort weg war, haben sie das Stadion abgerissen.
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