Neues Personal beim 1. FC Köln Gisdol wird Trainer, Heldt übernimmt als Sportchef

Bruno Labbadia soll abgelehnt, auch Pál Dárdai kein Interesse gehabt haben. Nun hat der 1. FC Köln mit Markus Gisdol einen neuen Trainer gefunden - und Horst Heldt wird Nachfolger von Armin Veh.

Horst Heldt (l.) und Markus Gisdol (M.) kennen sich aus gemeinsamen Schalker Zeiten
imago images / sportfotodienst

Horst Heldt (l.) und Markus Gisdol (M.) kennen sich aus gemeinsamen Schalker Zeiten


Achim Beierlorzer hat innerhalb von neun Tagen einen neuen Job gefunden - und sein Ex-Klub 1. FC Köln in derselben Zeit einen Nachfolger für den Trainer. Der ehemalige Hamburger und Hoffenheimer Markus Gisdol wird neuer Coach des FC, das bestätigte der Verein am Montag.

Auch einen neuen Sportchef hat Köln gefunden. Horst Heldt wird Nachfolger von Armin Veh werden, der den FC ebenfalls vorzeitig verlassen hatte. Gisdol und Heldt erhalten jeweils einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 und sollen am Dienstag offiziell vorgestellt werden.

Zuletzt soll es für Heldt in den FC-Gremien keine Mehrheit gegeben haben. Nach Angaben des Kölner "Express" hatten sich Interims-Sportchef Frank Aehlig und Geschäftsführer Alexander Wehrle aber noch einmal vehement für Heldt eingesetzt. Heldt arbeitete zuletzt als Manager bei Hannover 96.

Zuvor war Heldt Sportchef bei Schalke 04 gewesen. Zwischen 2011 und 2012 arbeitete er dort auch mit Gisdol zusammen, der damals Co-Trainer von Ralf Rangnick und Huub Stevens war. Als Spieler hatte es Heldt von der Jugend des 1. FC Köln zu den Profis geschafft. "Der FC ist für mich nicht irgendein Job. Ich kehre zu dem Verein zurück, bei dem ich Profi wurde und mit dem mich nach zehn gemeinsamen Jahren sehr viel verbindet", wird Heldt in der Mitteilung zitiert.

Assistenten leiten noch das Training

Kölns Ex-Trainer Beierlorzer war beim Tabellenvorletzten am 9. November, einen Tag nach dem 1:2 gegen die TSG Hoffenheim, freigestellt worden. Gisdol hatte bis Januar 2018 beim Hamburger SV gearbeitet, wurde dort im Abstiegskampf der Bundesliga allerdings freigestellt. In seinem letzten Spiel als HSV-Trainer hatten die Hamburger 0:2 gegen den 1. FC Köln verloren.

Die beiden Co-Trainer Andre Pawlak und Manfred Schmid betreuten die Kölner Mannschaft interimsmäßig und bereiteten sie auf das Bundesligaspiel am Samstag beim Tabellenzweiten RB Leipzig vor (18.30 Uhr, TV: Sky).

Bruno Labbadia hatte nach der Kontaktaufnahme durch den FC den Trainerjob abgelehnt, auch der zuletzt gehandelte ehemalige Hertha-Trainer Pál Dárdai soll kein Interesse haben.

ptz/dpa/sid



insgesamt 25 Beiträge
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Seite 1
lollopa1 18.11.2019
1. FC Köln, willkommen im Karneval
Mittlerweile schrecken die ja vor nichts und niemandem mehr zurück! Ich freue mich jetzt schon auf das Palaver beim Spielschauen in der FC-Kneipe.
kopi4 18.11.2019
2.
Heldt war ja schon nach Schmadtke der Wunschkandidat. Aber Gisdol? Da sagt der FC-Fan in mir das es 2020 wieder nach Sandhausen und Heidenheim geht.
polza_mancini 18.11.2019
3. Klasse, effzeh,
Klassenerhalt gesichert! Allerdings erst nächste Saison!
mussich 18.11.2019
4. 2 Helden
hmm, jemand, der es beim HSV nicht gebracht hat, soll nun den 1. FC retten. Von Heldt gar nicht zu reden. Bald geht es wieder gegen den HSV, hoffentlich nicht in der ersten Liga.
purplehaze 18.11.2019
5. Was denn noch?
Warum werden Heldt und Gisdol jetz schon niedergemacht
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