Nach Aufhebung der Stadionverbote Kölner Boyz offenbar in Schlägerei verwickelt

Vor wenigen Tagen hatte der 1. FC Köln Stadionverbote gegen Mitglieder der Fangruppe Boyz aufgehoben. Nun soll es vor dem Bundesliga-Spiel gegen Wolfsburg erneut Ärger gegeben haben - und die "Boyz" stehen wieder unter Verdacht.

Nur vier Tage nach der Aufhebung von Stadionverboten gegen Mitglieder der Ultra-Gruppierung Boyz haben Anhänger des 1. FC Köln erneut für Ärger gesorgt. Nach Polizeiangaben waren vor dem Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg (1:1) erneut auch die Boyz an einer kurzen Auseinandersetzung rivalisierender Fangruppen beteiligt. Nach einem Angriff auf die VfL-Anhänger vor dem Gästeblock sollen 18 Personen festgenommen worden sein - Verletzte soll es keine gegeben haben.

Der FC hatte vor wenigen Tagen das nach den Krawallen beim Derby im vergangenen Februar bei Borussia Mönchengladbach verhängte Stadionverbot gegen mehrere Mitglieder der Boyz aufgehoben. Der Klub begründete die Entscheidung mit einem "intensiven" Dialog und "glaubwürdigen strukturellen Veränderungen" in der als gewaltbereit bekannten Anhängervereinigung.

Nach den jüngsten Vorfällen will der Verein erneut Stadionverbote aussprechen. Dies bestätigte der Klub auf Anfrage des Fachmagazins "Kicker".

krä/sid
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