Aufstieg perfekt Magdeburg kehrt in die Zweite Fußball-Bundesliga zurück

Schon drei Spieltage vor Saisonende steht der 1. FC Magdeburg als Meister der dritten Liga fest. Mit dem Aufstieg krönt der Klub eine herausragende Saison.
Die Magdeburger feiern nach dem 3:0-Sieg gegen Zwickau die Drittliga-Meisterschaft

Die Magdeburger feiern nach dem 3:0-Sieg gegen Zwickau die Drittliga-Meisterschaft

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Soeren Stache / dpa

Der 1. FC Magdeburg kehrt nach zwei Jahren in die 2. Fußball-Bundesliga zurück. Das Team von Trainer Christian Titz siegte 3:0 (2:0) gegen den FSV Zwickau und machte bereits drei Spieltage vor Schluss die Meisterschaft in der 3. Liga perfekt. Der Aufstieg war nach dieser Spielzeit nur logisch. Nie stand das Team in der Tabelle schlechter da als Platz drei, und seit Anfang September führt es die Liga an.

Jason Ceka (23. Minute) schoss den FCM in Führung. Der Zwickauer Davy Frick (40.) erhöhte kurz vor der Pause per Eigentor für den FCM. Nach dem Wechsel vergab Magdeburg zahlreiche Chancen auf das dritte Tor, erst Kai Brünker (88.) setzte den Schlusspunkt.

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Erst Abstieg verhindert, dann Aufstieg klargemacht

Die überraschende 1:2-Niederlage des Verfolgers 1. FC Kaiserslautern beim SV Wehen Wiesbaden hatte die Aufstiegschancen Magdeburgs schon vorab erhöht – ein Unentschieden hätte gegen die Zwickauer gereicht. Kaiserslautern und Braunschweig auf Platz zwei und drei werden den Vizemeister voraussichtlich unter sich ausspielen, die beiden trennen nur zwei Punkte. Am Sonntag schob sich 1860 München durch ein 6:0 (3:0) beim MSV Duisburg mit 55 Punkten auf den vierten Platz nach vorne. Mit sechs Punkten Rückstand auf Eintracht Braunschweig sind die Aufstiegschancen aber gering.

Vater des Erfolgs des FC Magdeburg ist Trainer Titz. Der 51-Jährige übernahm die Mannschaft im Februar des vergangenen Jahres und rettete den FCM mit einer starken Rückrunde vor dem Abstieg. In dieser Spielzeit knüpfte die Mannschaft an die Leistungen an und ließ sich selbst durch kleine Schwächephasen nicht vom Ziel Aufstieg abbringen. Zuletzt war Magdeburg in der Saison 2017/2018 in die 2. Liga aufgestiegen, hielt sich dort allerdings nur ein Jahr.

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Es war aber nicht nur aufgrund des Aufstiegs ein emotionaler Tag für die Magdeburger. Vor dem Anpfiff wurde der am Karsamstag verstorbenen Klublegende Joachim Streich gedacht. Der Rekord-Torschütze des FC Magdeburg und ehemalige DDR-Nationalspieler wurde »Gerd Müller des Ostens« genannt. An den Eingängen lagen Kondolenzbücher aus, der Mittelkreis war von einem riesigen Trikot mit der Rückennummer neun ausgefüllt. Die Mannschaft spielte mit Trauerflor, zudem formten die Anhänger auf der Fan-Tribüne die Nummer neun aus schwarzen und weißen Luftballons. Streich war im Alter von 71 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben.

vgl/dpa