2. Liga Keller soll Nürnberg aus der Krise führen

Erstliga-Absteiger 1. FC Nürnberg ist auch in der 2. Liga bislang vom Misserfolg begleitet, Trainer Damir Canadi musste gehen. Jetzt hat man bei dem Traditionsverein einen Nachfolger gefunden.

Der 1. FC Nürnberg will Jens Keller als möglichen Retter anheuern
Armin Weigel DPA

Der 1. FC Nürnberg will Jens Keller als möglichen Retter anheuern


Jens Keller soll neuer Trainer bei Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg werden. Der 49-Jährige wird beim Club nach übereinstimmenden Medieninformationen Nachfolger des in der vergangenen Woche entlassenen Damir Canadi. Keller hatte zuletzt den FC Ingolstadt und Union Berlin in der 2. Liga trainiert.

Am Nachmittag bestätigte der Verein die Personalie. "Ich kann bestätigen, dass ich in sehr guten Gesprächen mit dem FCN stehe, wir sind auf einem guten Weg", hatte Keller zuvor bereits der "Bild"-Zeitung gesagt.

Beim jüngsten 1:5 der Nürnberger gegen Arminia Bielefeld hatte Nürnbergs Ex-Profi Marek Mintal die Mannschaft interimsweise betreut. Mintal wird künftig wieder als Trainer der U21 fungieren.

Als möglicher Kandidat bei den Franken war auch der Ex-Kölner Markus Anfang gehandelt worden. Der ebenfalls in Köln entlassene Achim Beierlorzer hatte dem neunmaligen Deutschen Meister bereits abgesagt. Sportvorstand Robert Palikuca wollte die Spekulationen nicht kommentieren.

Der FCN hatte sich nach dem Bundesliga-Abstieg den sofortigen Aufstieg als Maximalziel gesetzt. Nach 13 Spieltagen stehen die Franken aber nur auf Rang 14, zwei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. In den letzten zehn Pflichtspielen gab es nur einen Sieg.

aha/sid



insgesamt 4 Beiträge
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rdiess 12.11.2019
1. Gute Wahl
Abgesehen von Ingolstadt, wo er auf ein bereits sinkendes Schiff stieg, hat der überall ordentliche Arbeit abgeliefert. Er hat allerdings eine große Schwäche: Die Eigen-Vermarktung.
keith-moony 12.11.2019
2. Und ewig grüßt das Murmeltier
Es hätte genauso gut auch Thomas Doll, Holger Fach, Michael Frontzeck, Marcel Koller oder, mein spezieller Freund, Armin Veh sein können. Will sagen: Immer die Gleichen! Dass das in der Biologie schwere Schäden hervorruft ist hoffentlich jedem inzwischen klar. Nur im Bereich Profifußball scheint sich der Begriff Erbkrankheiten noch nicht etabliert zu haben.
jean-baptiste-perrier 12.11.2019
3. Schubladendenken fehl am Platz!
Im Gegensatz zu den von keith-moony genannten Personen hat Jens Keller insgesamt einen viel besseren Punkteschnitt. Von daher ist Keller eher eine gute Wahl für Nürnberg, da Jürgen Klopp und Pep Guardiola gerade nicht zur Verfügung standen. Ob ein Klopp oder ein Guardiola die Nürnberger retten könnten, ist auch nicht klar. Also Keller ist eine gute Wahl in der Lage in der Nürnberg sich befindet.
vmaxer 12.11.2019
4. Alles Gute, Jens Keller!
Als leidgeprüfter Clubfan wünsche ich Jens Keller ein gutes Händchen und (ganz eigennützig) viel Erfolg. Eigentlich kann es nach den bisherigen Leistungen der Saison nur besser werden. Der Kader ist m.E. deutlich besser als der Tabellenstand aber die Mannschaft hat kein System und natürlich vor allem kein Selbstvertrauen mehr. Bin gespannt, was Jens Keller bewegen kann. Noch eine Korrektur zum Artikel: der Verein hat ausdrücklich NICHT den sofortigen Wiederaufstieg als Ziel ausgegeben, sondern einen Zweijahresplan. Allerdings war Abstiegskampf in Jahr eins auch nicht vorgesehen ;-) Naja, der Glubb is halt a Depp.
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