2. Fußball-Bundesliga Braunschweig stolpert gegen Aalen

Spitzenreiter Braunschweig hat die erste Heimniederlage in der 2. Bundesliga knapp verhindern können. Dennoch droht der Verlust der Tabellenführung. Eintracht-Trainer Thorsten Lieberknecht sprach trotzdem von einem "gefühlten Sieg". Kaiserslautern siegte souverän, auch der FSV Frankfurt feierte.

Eintracht-Stürmer Merkel: Enttäuschung trotz Ausgleichstreffer
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Eintracht-Stürmer Merkel: Enttäuschung trotz Ausgleichstreffer


Hamburg - Zweitliga-Tabellenführer Eintracht Braunschweig ist gegen den VfR Aalen überraschend nicht über ein 1:1 (0:1)-Unentschieden hinausgekommen. Damit droht das Team von Trainer Thorsten Lieberknecht am 21. Spieltag Rang eins in der Tabelle zu verlieren, sollte Hertha BSC am Montag im Derby gegen Union Berlin gewinnen (20.15 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE). Dagegen festigte der 1. FC Kaiserslautern seinen dritten Platz durch ein 3:0 (2:0) gegen Abstiegskandidat Dynamo Dresden, am Abend setzte sich zudem der FSV Frankfurt 2:0 (0:0) bei Erzgebirge Aue durch.

Braunschweig musste gegen den Tabellenfünften Aalen auf den verletzten Kapitän Dennis Kruppke (8 Treffer) sowie den gesperrten Torjäger Domi Kumbela (12) und damit auf seine beiden treffsichersten Spieler verzichten. Die Eintracht tat sich denn auch schwer, kam in der ersten Hälfte nur zu einer Torchance, die Orhan Ademi jedoch vergab (6. Minute). In der Nachspielzeit sorgte Enrico Valentini durch einen verwandelten Foulelfmeter für die überraschende Gäste-Führung (45.+1).

In den zweiten 45 Minuten steigerte sich Braunschweig, musste jedoch lange auf den Ausgleich warten. Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung bewahrte Pierre Merkel die Gastgeber vor der ersten Heimpleite (86.). Merkel war für Randy Edwini-Bonsu gekommen, der selbst erst in der 59. Minute eingewechselt worden war, aber nicht hatte überzeugen können. "Das ist ein gefühlter Sieg", sagte Braunschweigs Coach Lieberknecht.

Einen souveränen Erfolg feierte Kaiserslautern gegen schwache Dresdner. Markus Karl (24.) und Mohamadou Idrissou (40.) sorgten schon der Pause für die Vorentscheidung, Erwin Hoffer (81.) besorgte den Endstand. Mit nun 38 Punkten baute der FCK den Vorsprung auf den Tabellenvierten Union Berlin auf acht Punkte aus, Dresden bleibt mit 17 Punkten zunächst auf Relegationsplatz 16.

In Aue sahen rund 6.500 Zuschauer eine mäßige Partie. Eine Woche nach seinem verpatzten Jubiläum konnte FSV-Coach Benno Möhlmann in seinem insgesamt 1001. Spiel als Trainer und Spieler einen Sieg feiern. John Verhoek brachte die Gäste per Kopf in Führung (62.). In der 76. Minute verschoss Aues Thomas Paulus einen Handelfmeter, im Gegenzug sorgte Yannick Stark für die Entscheidung. Daran änderte auch die Rote Karte gegen Frankfurts Nils Teixeira wegen groben Foulspiels nichts mehr.

max/dpa



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