Die Bilder zum letzten Zweitliga-Spieltag Von Abschieden und Rückkehrern

Mario Gomez mit seinem letzten Spiel für den VfB Stuttgart und ausgerechnet Dennis Diekmeier, der dem HSV die Relegation vermiest: Der letzte Spieltag der 2. Bundesliga hatte einige Geschichten parat - und Bilder.
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Ein Symbolbild des Hamburger Saisonfinals: Der HSV hatte die Chance, mit einem Unentschieden doch noch auf den Relegationsplatz zu rutschen, weil Heidenheim parallel in Bielefeld verlor. Doch gegen den SV Sandhausen gab es für die Hamburger ein Debakel - 1:5 (0:2) verlor das Team um Adrian Fein, der hier der großen Chance hinterher trauert.

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Neben Kevin Behrens, Mario Engels und Hamburgs Eigentorschützen Rick van Drongelen traf für Sandhausen ausgerechnet Dennis Diekmeier. Acht Jahre spielte er für den HSV im Volksparkstadion, nie erzielte er einen Treffer. Ende Mai traf Diekmeier überhaupt erstmals in seiner Profikarriere. Bei seiner Rückkehr nun erstmals auch im Hamburger Stadion. "Ich bin ja als souveräner Killer bekannt", sagte er nach dem Spiel.

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Besonders bitter für die Hamburger war das Ergebnis aus Bielefeld. Heidenheim hatte vor dem Spieltag einen Punkt Vorsprung, musste also gegen den feststehenden Zweitliga-Meister gewinnen, um auf Nummer sicher zu gehen. Nach dem 0:3 waren zumeist hängende Köpfe bei den Heidenheimern zu sehen, dabei hatten sie es doch in die Relegation geschafft.

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Erst bei den Interviews nach dem Spiel ließ sich Heidenheims Trainer Frank Schmidt ein Lächeln entlocken. Der 46-Jährige ist seit 2007 Trainer der Heidenheimer und seit 2003 im Klub. Im Falle eines Aufstiegs wäre er der dienstälteste Trainer der Bundesliga. Davon trennen ihn noch zwei Spiele gegen Werder Bremen am kommenden Donnerstag und den darauffolgenden Montag (jeweils 20.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL.de; Stream: DAZN). Zum Druck vor dem Duell sagte er lediglich: "Druck hat der Milchmann".

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Die Arminia dachte im Saisonfinale nicht einmal daran, nachzulassen. Ein Teil der Bielefelder Boygroup stellte sich nach einem Treffer zum Gruppenfoto auf, ehe sie die Meisterschale entgegennehmen durften. Zum achten Mal steigen die Bielefelder in die Bundesliga auf, das ist Rekord.

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Eine weitere Trophäe gab es für Stürmer Fabian Klos. Mit 21 Treffern holte er sich die Torjägerkanone und feierte bereits unmittelbar nach Abpfiff standesgemäß. Bei den Fans ist der 32-Jährige sehr beliebt, er hält dem Klub seit 2011 die Treue und arbeitete sich aus der Kreisliga in die Bundesliga hoch.

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Kreisliga hat dieser Mann nie gespielt: Mario Gomez verabschiedete sich nach mehr als 16 Jahren wohl aus dem deutschen Profifußball. Sein Vertrag in Stuttgart läuft aus, nach seiner Auswechslung bei der 1:3-Niederlage gegen Darmstadt wurde er von den Mitspielern gefeiert. Nach dem Spiel verkündete er sein Karriereende.

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Gomez verlässt den Klub als Aufsteiger. Seit dem vergangenen Spieltag war Stuttgart nur noch theoretisch vom zweiten Platz zuverdrängen. 2007 holte er mit dem VfB die Meisterschaft, verließ den Klub zwei Jahre später Richtung München, Florenz, Istanbul und Wolfsburg und kehrte 2018 zurück zu seinem Heimatverein.

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Von einem Aufstieg in die Bundesliga ist Karlsruhe weit entfernt. Vor dem letzten Spieltag stand das Team gar auf dem 16. Tabellenplatz, der das Team zur Drittliga-Relegation verdammt hätte. Im Fernduell mit dem 1. FC Nürnberg brauchte Karlsruhe einen Sieg, um doch noch den direkten Nichtabstieg zu feiern. Gegen Greuther Fürth standen die Karlsruher jedoch früh im Regen: Daniel Keita-Ruel hatte Fürth nach nur zwei Minuten in Führung gebracht.

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In Kiel ging Nürnberg fast zeitgleich mit dem Karlsruher Gegentreffer in Führung. Patrick Erras köpfte eine Hereingabe ins Tor (3.), Kiels Torhüter Ioannis Gelios flog am Ball vorbei. Karlsruhes Weg zum Klassenerhalt schien lang.

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Doch mit dem Himmel erhellte sich auch das Spiel der Karlsruher. Dominik Kother glich aus (21. Minute) und Torjäger Philipp Hofmann erzielte per Foulelfmeter den Siegtreffer (61.).

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Nur sechs Minuten nach dem Treffer von Karlsruhes Hofmann erzielte wiederum Kiel den Ausgleich: Lion Lauberbach köpfte zum 1:1 (67.). In der Folge versuchten die Nürnberger viel, entweder verhinderte der hier fliegende Gelios aber das Tor zum Klassenerhalt oder wie in dieser Situation die Latte nach einem Freistoß von Johannes Geis.

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Dadurch rutschte Karlsruhe vor auf den 15. Tabellenplatz, der Klassenerhalt war sicher. Erst bei den Feiern nach dem Spiel ging wieder etwas schief, Marvin Wanitzek fiel durch das obligatorische "Danke"-Plakat des Teams. Dabei war es neben Hofmann vor allem er, der für den Klassenerhalt verantwortlich ist. Insgesamt 17 Scorerpunkte sammelte Wanitzek.

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In Nürnberg war der Frust hingegen groß. Nach dem Bundesliga-Abstieg in der vergangenen Saison muss der Club nun also in die Relegation. Es ist der nächste Tiefpunkt der Nürnberger. Zuletzt spielten die Nürnberger 1996/1997 in der dritten Liga, damals noch die Regionalliga Süd.

Foto: Sportfoto Zink / Daniel Marr/ imago images/Zink
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Bereits vor dem Spiel stand Dynamo Dresden faktisch als Drittligist fest. Theoretisch hätten die Dresdener am letzten Spieltag bei einer gleichzeitigen Niederlage der Karlsruher mindestens 13:0 gegen den VfL Osnabrück gewinnen müssen. Weil das schier aussichtslos war, war es bereits vor der Partie ein Tag des Abschieds bei Dynamo. Sportchef Ralf Minge (rechts) sagte nach insgesamt rund 24 Jahren im Klub tschüs.

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Beim Aufwärmen trugen die Spieler deswegen Jeansjacken, um Minge zu verabschieden. Nach dem 2:2 gegen Osnabrück kann nun die neue Saison in der 3. Liga geplant werden.

Foto: Robert Michael/ dpa
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