Schlägerei bei Zweitligaspiel DFB ermittelt gegen Kaiserslautern und KSC

18 Personen wurden verletzt, die Polizei zeigte sich "fassungslos": Nach den Krawallen beim Zweitligaspiel zwischen Kaiserslautern und Karlsruhe schaltet sich jetzt der DFB ein. Der Verband kündigte Ermittlungen an. Die Vereine wollen bei der Aufklärung helfen.

Schlägerei auf dem Betzenberg: Nachspiel für die beteiligten Klubs
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Schlägerei auf dem Betzenberg: Nachspiel für die beteiligten Klubs


SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Die Ausschreitungen rund um das Südwestderby in der 2. Bundesliga zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC (2:0) haben für beide Klubs ein Nachspiel. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird gegen beide Vereine ein Ermittlungsverfahren einleiten. Das bestätigte der Verband.

Dem FCK und dem KSC drohen voraussichtlich Geldstrafen, auch Zuschauerausschlüsse sind denkbar. Getreu dem üblichen Vorgehen werden beide Vereine zu einer Stellungnahme aufgefordert. Nach der Auswertung der Eingaben wird über den Fortgang des Verfahrens entschieden.

Bei den Ausschreitungen wurden insgesamt 18 Personen verletzt. Der Polizeibericht listete zudem drei Festnahmen, gezündete Pyrotechnik, massive Attacken auf die Sicherheitskräfte und Sachschäden auf. Die Einsatzleitung hatte sich nach den Krawallen "fassungslos über die Gewaltbereitschaft beider Fanlager" gezeigt.

Einsatzleiter Franz-Josef Brandt kündigte an, dass "alles unternommen werden" soll, "um die Randalierer zu überführen". Dazu steht den Ermittlern nach Angaben Brandts umfangreiches Bildmaterial zu Verfügung.

Der FCK und der KSC kündigten an, die Polizei bei ihrer Arbeit zu unterstützen. "Wir werden alles dafür tun, um diese Vorfälle aufzuklären und diesen Personen habhaft zu werden, die hier normale Fans und Stadionbesucher gefährden und darüber hinaus den Fußball als Bühne für ihre Gewalttaten benutzen", sagte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther.

buc/sid



insgesamt 23 Beiträge
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Daniela Müller 06.10.2014
1.
Wir saßen auf der Südtribüne und sahen die Karlsruher auf uns zu rennen. Wo war die Polizei? Die kam erst 10min nachdem alles vorbei war. Total versagt. Erst als die FCK Fans auf den Blocksturm reagierten, wurden die Karlsruher wieder in den Gästeblock gedrängt.
kascnik 06.10.2014
2. Aufgrund der Kommentare des Vortextes:
Man muss eine Lanze für beide Vereine brechen nach diesen ganzen unsäglichen Kommentaren hier. Vorab,die Randale sind nicht gutzuheißen und jeder der sich denen anschloß gehört bestraft.Punkt! Was dann aber daraus gemacht wird,ist unerträglich. Der KSC ist seit gut enem Jahrzehnt auf den Bau eines neuen Stadions angewiesen und wird keineswegs von der Stadt allementiert. Die Stadt veräumte es in sportlich guten Jahren dem KSC im Gegegnsatz zu zig anderen Bundesligastädten ein Stadio zu bauen, das Profifußball garantiert. Stattdessen wurde zugeschaut wie Hoffenheim am KSC vorbeizog,unfähiges Präsidium seitens des Vereins miteingeschlossen.Nun seit mehr wie 2 Jahren ist zu beobachten wie im Verein eine Aufbruchsstimmung entseht,sportlich wird auf Kontinuität gesetzt. Nur, wenn SPON Vereine wie den KSC oder auch den FCK mehr oder minder generell ignoriert und stattdessen bei Clubs wie RBL über jeden Mückenausdunst berichtet(Hoheneder erfolgreich operiert,Sammer sagt "super-RBL"),dann wundert es doch nicht dass die Leute nur das schlechte mitbekommen. Dass viele KSC-Fans eine Vorreiterrolle in Sachen Gewaltprävention unternommen haben (Supporters Karlsruhe,Dachverband aller Fans des KSC) oder auch der Verein anch den Ausschreitungen nach dem Abstieg in Liga drei konsequent Leute aus dem Innenraum des Stadions verbannte),davon ist hier keine Rede. Der Verein ist machtlos,wie in Dresden,Leverkusen,Köln,Nürnberg oder sogar Hoffenheim(einfach mal Hoffenheim Randale in Gladbach googeln) wenn Leute,die letztlich nur wegen solch Schlägereien auf die Spielen gehen. Dann hier eine Posse um den Club zu konstruieren ist ein Witz. Die meisten machen sich aber nichtmal die Mühe, die Historie des Clubs zumindest in den Gliederungspunkten auf Wikipedia durchzulesen.
kascnik 06.10.2014
3. Aufgrund der Kommentare des Vortextes:
Man muss eine Lanze für beide Vereine brechen nach diesen ganzen unsäglichen Kommentaren hier. Vorab,die Randale sind nicht gutzuheißen und jeder der sich denen anschloß gehört bestraft.Punkt! Was dann aber daraus gemacht wird,ist unerträglich. Der KSC ist seit gut enem Jahrzehnt auf den Bau eines neuen Stadions angewiesen und wird keineswegs von der Stadt allementiert. Die Stadt veräumte es in sportlich guten Jahren dem KSC im Gegegnsatz zu zig anderen Bundesligastädten ein Stadio zu bauen, das Profifußball garantiert. Stattdessen wurde zugeschaut wie Hoffenheim am KSC vorbeizog,unfähiges Präsidium seitens des Vereins miteingeschlossen.Nun seit mehr wie 2 Jahren ist zu beobachten wie im Verein eine Aufbruchsstimmung entseht,sportlich wird auf Kontinuität gesetzt. Nur, wenn SPON Vereine wie den KSC oder auch den FCK mehr oder minder generell ignoriert und stattdessen bei Clubs wie RBL über jeden Mückenausdunst berichtet(Hoheneder erfolgreich operiert,Sammer sagt "super-RBL"),dann wundert es doch nicht dass die Leute nur das schlechte mitbekommen. Dass viele KSC-Fans eine Vorreiterrolle in Sachen Gewaltprävention unternommen haben (Supporters Karlsruhe,Dachverband aller Fans des KSC) oder auch der Verein anch den Ausschreitungen nach dem Abstieg in Liga drei konsequent Leute aus dem Innenraum des Stadions verbannte),davon ist hier keine Rede. Der Verein ist machtlos,wie in Dresden,Leverkusen,Köln,Nürnberg oder sogar Hoffenheim(einfach mal Hoffenheim Randale in Gladbach googeln) wenn Leute,die letztlich nur wegen solch Schlägereien auf die Spielen gehen. Dann hier eine Posse um den Club zu konstruieren ist ein Witz. Die meisten machen sich aber nichtmal die Mühe, die Historie des Clubs zumindest in den Gliederungspunkten auf Wikipedia durchzulesen.
kascnik 06.10.2014
4. Aufgrund der Kommentare des Vortextes:
Man muss eine Lanze für beide Vereine brechen nach diesen ganzen unsäglichen Kommentaren hier. Vorab,die Randale sind nicht gutzuheißen und jeder der sich denen anschloß gehört bestraft.Punkt! Was dann aber daraus gemacht wird,ist unerträglich. Der KSC ist seit gut enem Jahrzehnt auf den Bau eines neuen Stadions angewiesen und wird keineswegs von der Stadt allementiert. Die Stadt veräumte es in sportlich guten Jahren dem KSC im Gegegnsatz zu zig anderen Bundesligastädten ein Stadio zu bauen, das Profifußball garantiert. Stattdessen wurde zugeschaut wie Hoffenheim am KSC vorbeizog,unfähiges Präsidium seitens des Vereins miteingeschlossen.Nun seit mehr wie 2 Jahren ist zu beobachten wie im Verein eine Aufbruchsstimmung entseht,sportlich wird auf Kontinuität gesetzt. Nur, wenn SPON Vereine wie den KSC oder auch den FCK mehr oder minder generell ignoriert und stattdessen bei Clubs wie RBL über jeden Mückenausdunst berichtet(Hoheneder erfolgreich operiert,Sammer sagt "super-RBL"),dann wundert es doch nicht dass die Leute nur das schlechte mitbekommen. Dass viele KSC-Fans eine Vorreiterrolle in Sachen Gewaltprävention unternommen haben (Supporters Karlsruhe,Dachverband aller Fans des KSC) oder auch der Verein anch den Ausschreitungen nach dem Abstieg in Liga drei konsequent Leute aus dem Innenraum des Stadions verbannte),davon ist hier keine Rede. Der Verein ist machtlos,wie in Dresden,Leverkusen,Köln,Nürnberg oder sogar Hoffenheim(einfach mal Hoffenheim Randale in Gladbach googeln) wenn Leute,die letztlich nur wegen solch Schlägereien auf die Spielen gehen. Dann hier eine Posse um den Club zu konstruieren ist ein Witz. Die meisten machen sich aber nichtmal die Mühe, die Historie des Clubs zumindest in den Gliederungspunkten auf Wikipedia durchzulesen.
mauerfall 06.10.2014
5.
In Kaiserslautern nehmen Sie das Thema Sicherheit nicht so ernst, oder? Als ich damals mit Dynamo da war und es zu den unsäglichen Angriffen auf die Busse kam, durch ein paar Vollpfosten, war das Konzept auch ein schlechter Witz. Kaum Sicherheitspersonal zu sehen. Nach dem Spiel mussten wir nicht im Block warten, sondern konnten sofort raus. Da wir am Bahnhof geparkt haben, sind wir den Berg runter. Auf halber Höhe standen ein paar ältere Sicherheitsleute hinter einem Gitter. Die meinten "Sie dürfen hier nicht durch". Da haben unsere Leute mal herzlich geschmunzelt, dass Gitter angehoben und sind weiter den Berg runter gelaufen. Blieb aber alles friedlich. Unten am Kreisverkehr, der Engstelle schlechthin, wo es ja dann später auch geknallt hat, standen zu der Zeit vielleicht 15 Polizisten...
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