2. Bundesliga Fürth punktet für den Aufstieg, Braunschweig für den Klassenerhalt

Nach 0:2-Rückstand gelingt Aufstiegskandidat Greuther Fürth in Darmstadt ein Unentschieden. Auch Eintracht Braunschweig rettet ein Remis – und wird den Spieltag auf einem Nichtabstiegsplatz abschließen.
David Raum (l.) köpft den Ausgleich für Fürth

David Raum (l.) köpft den Ausgleich für Fürth

Foto: Alex Grimm / Getty Images

An der Spitze der 2. Fußball-Bundesliga hatten die Aufstiegskandidaten zuletzt Probleme: Der VfL Bochum, der Hamburger SV und auch Holstein Kiel, derzeit wegen mehrer Coronafälle in Quarantäne, verloren ihre letzte Partie allesamt. Greuther Fürth, als Tabellendritter in den Spieltag gegangen, schien beim SV Darmstadt 98 ebenfalls auszurutschen, schaffte nach 0:2-Rückstand zur Pause aber noch ein 2:2.

Das Fürther Kleeblatt geriet dabei früh in Rückstand: Darmstadts Tobias Kempe nutzte schon in der zweiten Spielminute einen Freistoß von der Strafraumgrenze zum 1:0, der Ball landete unhaltbar im linken oberen Torwinkel und prallte vom Innenpfosten ins Netz. Noch vor der Pause erhöhte Darmstadts bester Torjäger Serdar Dursun (40.), Paul Seguin traf für Fürth nur den Pfosten.

Nach der Pause verkürzte Julian Green mit einer Volley-Direktabnahme (69.), U21-Nationalspieler David Raum gelang per Kopf der Ausgleich (75.). Nun waren die Fürther dem Sieg näher, trafen durch den eingewechselten Dickson Abiama auch ins Tor – der Treffer zählte wegen Abseits jedoch nicht (86.). Durch den Punktgewinn überholten die Franken für den Moment den Hamburger SV und sind nun Tabellenzweiter.

Die Partie zwischen Eintracht Braunschweig und dem SC Paderborn blieb Tore schuldig. Dabei schien es zunächst, als sollten sich genug Gelegenheiten für einen Treffer ergeben: Nach einem Zweikampf zwischen Paderborns Aristote Nkaka und Braunschweigs Stürmer Nick Proschwitz entschied Schiedsrichter Nicolas Winter zunächst auf Strafstoß. Der Unparteiische nahm die Entscheidung nach Videobeweis jedoch wieder zurück: Nkaka hatte zwar zur Grätsche angesetzt, den Gegenspieler aber nicht getroffen (17.).

Nach der Pause wurden auch die Paderborner Offensivbemühungen durch einen VAR-Eingriff gestoppt. Dennis Srbeny hatte den Ball zwar regelkonform für Sven Michel aufgelegt, zuvor bei einem Zuspiel von Chris Führich aber selbst im Abseits gestanden (53.). Kurz vor Schluss vergab Christopher Antwi-Adjei die diesmal regelkonforme Großchance zum Paderborner Sieg und schoss aus zehn Metern am leeren Tor vorbei (84.).

Der Aufsteiger aus Braunschweig bleibt auf dem 15. Tabellenplatz und kann dank des Punktgewinns an diesem Wochenende auch nicht mehr von dort verdrängt werden. Paderborn steht im Mittelfeld der Tabelle auf Platz neun.

cev
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