Heimniederlage gegen Ingolstadt HSV am Boden

Aufstieg ade? Der HSV hat zu Hause deutlich gegen Ingolstadt verloren und damit einen weiteren Rückschlag im Aufstiegskampf erlitten. Auch Heidenheim verliert erneut.

Gotuko Sakai (l.) und Rick van Drongelen
Stuart Franklin Getty Images

Gotuko Sakai (l.) und Rick van Drongelen


Der HSV bleibt auch im siebten Spiel in Folge ohne Sieg. Die Hamburger verloren ihr Heimspiel gegen den FC Ingolstadt 0:3 (0:1) und bleiben damit mit 53 Punkten auf dem vierten Rang. Nach der Niederlage von Paderborn in Bielefeld hätte der HSV mit einem Sieg zwischenzeitlich auf Platz zwei springen können. Nun liegt man vor dem direkten Duell am nächsten Sonntag weiter einen Punkt hinter den Paderbornern.

Den Hamburgern war die Verunsicherung nach sechs Spielen ohne Sieg von Beginn an anzumerken. In den ersten Minuten gab es gleich mehrere unnötige Ballverluste und teils haarsträubende Fehlpässe. Bereits nach acht Minuten traf Ingolstadts Lezcano nach einem bösen Schnitzer von Leo Lacroix, der als letzter Mann an der Mittellinie am Ball vorbeitrat, zur Führung.

In der zweite Hälfte machte der HSV zunächst Druck, hatte über weite Strecken 80 Prozent Ballbesitz, fand aber gegen tief stehende Ingolstädter kaum Lücken. Die erste gute Chance des zweiten Spielabschnitts hatte dann Ingolstadt - und traf zum vorentscheidenden 2:0. Nach einer HSV-Ecke, bei der alle Hamburger Feldspieler weit aufgerückt waren, eroberte Pledl sich den Ball in der eigenen Hälfte und startete ein Solo, das er mit dem 2:0 abschloss (68.). Vier Minuten später traf Gaus zum Endstand.

1. FC Heidenheim - SV Sandhausen 2:3 (1:0)

Der 1. FC Heidenheim hat eine Woche nach dem 1:3 in Paderborn zu Hause 2:3 gegen den SV Sandhausen verloren und damit nur noch Außenseiterchancen auf einen Aufstieg. Trotz 1:0- und 2:1-Führung stand das Team von Trainer Frank Schmidt am Ende mit leeren Händen da.

Denis Thomalla erzielte in der 45. Minute in einer bis dahin ausgeglichenen Partie die Heidenheimer Führung. In der zweiten Halbzeit traf Wooten per umstrittenen Foulelfmeter zum Ausgleich (57.). Nur drei Minuten später brachte Patrick Mainka den Gastgeber erneut nach vorn. Mit einem Doppelschlag durch Paqarada (67.) und erneut Wooten (69.) drehte Sandhausen die Partie.

Mit nunmehr 49 Punkten liegt Heidenheim momentan auf Platz fünf und damit fünf Punkte hinter Paderborn auf Rang zwei und einen hinter Union Berlin auf dem Relegationsrang, das morgen noch in Darmstadt antritt. Sandhausen hat dank dem Sieg nun 37 Punkte und damit fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang 17.

VfL Bochum - 1. FC Magdeburg 4:2 (1:0)

Der 1. FC Magdeburg hat im Abstiegskampf eine Niederlage kassiert und ist auf Tabellenplatz 17 abgerutscht. Die Tore für die Bochumer erzielten Ganvoula (42. Minute), Baumgartner (51.) und Weilandt (61. und 84.). Für Magdeburg trafen Bülter in der 64. Minute zum zwischenzeitlichen Anschluss und Beck in der 87. Minute zum 2:4-Endstand. Der Aufsteiger liegt mit 30 Punkten zwei hinter Ingolstadt auf dem Relegationsrang und vier hinter Erzgebirge Aue auf Platz 15, das morgen noch spielt.

svs



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kai.friedrich 04.05.2019
1. Peinlich
...zu jedem Heimspiel kommen zig tausend Zuschauer, dass sollte doch Motivation genug sein mal vernünftig zu spielen. So verliert der "große HSV" gegen einen Abstiegskandidaten mit 0:3!!!!! Mir fällt da nix zu ein, habe mir die Spiele zum Schluss eh nicht mehr angesehen, da steht kein Team auf dem Platz, sondern nur 11 Einzelspieler. Der Trainer hat es nicht geschafft eine Mannschaft zu formen...und trotz alledem können sie es immer noch schaffen, aber WAS bitte schön wollen die mit Der Truppe in der 1. Bundesliga? :-)
Sal.Paradies 04.05.2019
2. Was für ein Geschenk für die Eisernen
die mit einem Sieg morgen in Darmstadt schon einmal den Relegationsplatz so gut wie klar machen könnten. Ja, mathematisch ist noch vieles möglich, aber Fakt ist, dass nächste Woche Paderborn vs. HSV spielt, wo schwerlich beide gewinnen können und selbst ein Remis wäre für die Eisernen Gold wert. Union hat dann ein Heimspiel gegen stark abstiegesgefährdete Magdeburger und könnte da den Deckel drauf machen. Also ihr Eisernen, morgen bitte kein Nervenflattern = diese Chance müsst ihr jetzt gandenlos ausnutzen. Und der HSV? Startet mit einem für die 2.Liga Monster-Etat von >100Mio.Etat in die Saison und steht vor einem Scherbenhaufen. Steigen sie nicht auf, wird der Kader in sich zusammenfallen, was nach der Leistung der letzten Monate eigentlich kein großes Drama wäre. ABer ob KÜhne für nächste Saison nochmals nachlegen würde? Macht er es, ist er wirklich ein glühender Fussball/HSV-Fan, denn das ein so erfolgreicher Geschäfstmann jedes Jahr XX-Millionen durch den Schornstein jagt, ist mehr als ungewöhnlich. Quo vadis HSV....? Union könnte sogar verlieren und hat denoch gute Schangsen auf den Relegationsplatz, aber einen Punkt sollte man in Darmstadt mind. mitnehmen :-)
doktordoktormueller 04.05.2019
3. Aufstieg praktisch verschenkt, in dem man am
Erfolglostrainer festhielt. Seit Monaten zeichnet sich ab, dass Wolf überfordert ist bzw. ihm die Kompetenz fehlt. Reaktion? man stärkt ihm den Rücken. Es wird immer schlimmer... Reaktion? man stärkt ihm den Rücken Auch wenn es gelegentlich nach Fußball aussieht, ist Wolf nicht in der Lage, die Mannschaft in die Spur zu kriegen. Das war erkennbar und die Verantwortlichen, die ihn weiter haben wursteln lassen, sollten am besten auch gleich gefeuert werden. Alles andere wäre vereinsschädigendes Verhalten.
Spörl 04.05.2019
4. Der HSV macht ernst -
ein immer noch möglicher direkter Aufstieg oder die Relegation sollen wohl unter allen Umständen verhindert werden!
elisenstein 04.05.2019
5. Es ist nicht mehr auszuhalten mit dem HSV
bloß keine Geheimtrainings mehr. Die sind wohl so geheim, dass die Spieler nichts davon erfahren und deshalb dem Training fernbleiben??? Jedenfalls sollte man unbedingt an Hannes Wolf festhalten, damit der HSV nach der nächsten Saison in der 3. Liga landet. Die Spieler des HSV werden nicht besser, sondern immer schlechter. Es ist ein Trauerspiel.
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