2. Bundesliga Erster Sieg für 96, VfB dreht das Spiel

Jetzt ist auch Erstliga-Absteiger Hannover 96 in der zweiten Liga angekommen. In Wiesbaden gab es den ersten Saisonsieg. Der VfB Stuttgart war dank eines späten Treffers ebenfalls erfolgreich.

Marvin Ducksch feiert den ersten Saisonsieg von Hannover 96
Uwe Anspach DPA

Marvin Ducksch feiert den ersten Saisonsieg von Hannover 96


Bundesliga-Absteiger Hannover 96 hat seine Auswärtsmisere beendet und nach 30 vergeblichen Versuchen wieder ein Liga-Spiel in der Fremde gewonnen. Beim Zweitliga-Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden setzte sich Hannover 3:0 (1:0) durch. Vor 5607 Zuschauern trafen Marvin Ducksch (28. Minute, 76./Handelfmeter) und Florent Muslija (57.). Während sich Hannover mit dem erstem Sieg der Saison ins Mittelfeld schob, wartet Wiesbaden auch nach dem dritten Saisonspiel weiter auf den ersten Punktgewinn.

VfB Stuttgart - FC St. Pauli 2:1 (0:1)

Der VfB Stuttgart hat nach einer enttäuschenden Vorstellung mit viel Glück und einem späten Treffer gegen den FC St. Pauli gewonnen. Der eingewechselte Nicolás González traf in der 90. Minute zum Sieg für die Schwaben, die nun mit sieben Punkten ebenso viele Zähler auf dem Konto haben wie Tabellenführer Hamburger SV. Kapitän Marc Oliver Kempf hatte in der 60. Minute zunächst den Ausgleich erzielt, nachdem der starke Mats Möller Daehli die Gäste aus Hamburg in der ersten Halbzeit in Führung geschossen hatte (18.). St. Pauli wartet nach der Niederlage weiter auf den ersten Saisonsieg und bleibt mit nur einem Punkt erst einmal im Tabellenkeller.

Arminia Bielefeld - Erzgebirge Aue 3:1 (1:0)

Bielefeld ist im dritten Anlauf der erste Sieg in der neuen Saison gelungen. Die Arminia setzte sich gegen Aue durch und verhinderte den möglichen Sprung der zuvor zweimal siegreichen Sachsen an die Tabellenspitze. Joakim Nilsson brachte die Hausherren bei seinem Liga-Debüt in Führung (21.). Kapitän Fabian Klos erhöhte auf 2:0 (61.), Andreas Voglsammer sorgte per Foulelfmeter (85.) für die Entscheidung. Den Gästen gelang nur der Anschlusstreffer durch den eingewechselten Christoph Daferner (76.).

aha/sid/dpa



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didohaun 17.08.2019
1. VfB mit Ballgeschiebe glücklicher Gewinner
Zu wenig Laufbereitschaft und weiterhin schlechtes Pass-Spiel nach vorne, seitens des VfB, stellten die Gästemannschaft vor keine großen Probleme. Insgesamt war St. Pauli giftiger im Zweikampf und wacher in entscheidenten Situationen. Das brachte ihnen viele Ecken und mehrere Chancen in Halbzeit 1 ein. Die Stuttgarter sollten sich darauf einstellen, dass wohl die meisten Gastmannschaften ihnen 70% Ballbesitz zugestehen und sich auf gelegentliche Nadelstiche beschränken werden. Da braucht es mehr Beweglichkeit im Sturm und höhere Präzision bei Zuspielen in Enge Räume. Trotz aller Lobenshymnen ist das bis dato bei Castro und Didavi nicht erkennbar. Distanzschüsse, ein bewährtes Mittel, sind beim VfB leider auch Mangelware. Insgesamt viel Aufwand im Verhältnis zu dem was dabei herauskommt, beim VfB. Gleicht sich auffallend der vergangenen Abstiegssaison, trotz neuem Trainer und neuem Personal auf der Wiese.
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