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12. Dezember 2014, 20:42 Uhr

2. Bundesliga

RB Leipzig gewinnt in Fürth, Bochum spielt remis

Glücklicher Sieg für RB: Die Leipziger gewannen dank eines späten Tores bei der SpVgg Greuther Fürth. Erzgebirge Aue verpasste einen Befreiungsschlag, auch Bochum konnte nicht gewinnen.

Gora Hamburg - Der VfL Bochum hat sich im ersten Spiel nach dem Rauswurf von Trainer Peter Neururer mit einem Unentschieden zufriedengeben müssen. Unter Interimscoach Frank Heinemann spielten die Bochumer 0:0 beim SV Sandhausen. RB Leipzig feierte bei der SpVgg Greuther Fürth einen 1:0 (0:0)-Auswärtssieg, Erzgebirge Aue und der 1. FC Heidenheim trennten sich 1:1 (1:0).

Für Bochum verpasste Yusuke Tasaka in der ersten Hälfte zweimal die Führung. Zuerst konnte Sandhausens Torwart Manuel Riemann einen Freistoß des Japaners mit der rechten Hand abwehren (14. Minute), dann kam es zu einer kuriosen Szene: Einen Schuss von Danny Latza, durch dessen Bochumer Mitspieler Simon Terrode gefährlich abgefälscht, parierte Torwart Riemann zunächst; den Abpraller legte Terrode für Tasaka ab, der den auf der Linie stehenden Lukas Kübler anschoss (23.). Mit zunehmender Spieldauer verflachte die Partie, Tore fielen keine.

Fürth hatte gegen Leipzig die größte Chance der ersten Hälfte: Goran Sukalo setzte einen Kopfball nach einer Ecke an die Querlatte (20.). Das entscheidende Tor fiel in der Schlussphase: Leipzigs Niklas Hoheneder traf nach einer Ecke (77.). Nachdem Fürths Torwart Wolfgang Hesl einen Schuss von Marvin Compper stark pariert hatte, war er gegen Hoheneders Nachschuss machtlos. Danach vergab Benedikt Röcker die Chance zum Ausgleich: Fürths Innenverteidiger köpfte knapp über das Tor (89.).

Beim Spiel von Aue gegen Heidenheim traf Fabian Müller (14.) für die Gastgeber, Marcel Titsch-Rivero gelang der späte Ausgleich (82.). Aue, das trotz des Punktgewinns auf einem Abstiegsplatz bleibt, dominierte die Partie und erspielte sich zahlreiche Torchancen.

Eine der ersten verwertete Müller nach einer starken Einzelaktion: Er zog vom Strafraumeck aus in die Mitte, dribbelt zwei Heidenheimer Abwehrspieler aus und traf per Linksschuss. Weil Aue es in der Folge verpasste, weitere Tore zu erzielen, kam Heidenheim in der Schlussphase noch zum Ausgleich: Der eingewechselte Titsch-Rivero traf freistehend per Kopf.

tim

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