2. Fußball-Bundesliga Trotz Überzahl - HSV verspielt Sieg

Der Hamburger SV hat in Wiesbaden in der Nachspielzeit einen Erfolg aus der Hand gegeben. Bielefeld feierte den ersten Heimsieg seit zweieinhalb Monaten. Auch Stuttgart hat gewonnen.

David Kinsombi traf zum vermeidlichen Siegtreffer
Bongarts/Getty Images

David Kinsombi traf zum vermeidlichen Siegtreffer


SV Wehen Wiesbaden - Hamburger SV 1:1 (0:0)

Gegen den Tabellenletzten der 2. Fußball-Bundesliga verspielte der HSV drei Punkte in der Nachspielzeit. Zwar dominierte Hamburg das Spiel von Beginn an, kam aber kaum zu klaren Chancen. Erst nach der Pause traf David Kinsombi (48. Minute) nach einem Fehler von Wiesbadens Torwart Lukas Watkowiak. Nach Rot gegen Stefan Aigner nach Videobeweis wegen einer Tätlichkeit (57.) spielten die Gäste in Überzahl. Dennoch kassierten die Hanseaten durch Törles Knöll den späten Ausgleich (90.+1).

Von den vergangenen acht Pflichtspielen hat der HSV nur drei gewonnen. Dennoch bleibt der Klub Tabellenführer.

VfB Stuttgart - Dynamo Dresden 3:1 (2:0)

Der Tabellendritte ging gegen die Gäste aus Dresden früh in Führung: Nach einer Ecke von Philipp Klement kam Kapitän Marc-Oliver Kempf völlig frei zum Schuss. Der Dresdner Brian Hamalainen scheiterte mit seinem Rettungsversuch auf der Linie (3.). Santiago Ascacíbar erhöhte noch vor der Pause (38.). Moussa Koné verkürzte per Foulelfmeter nach Videobeweis (51.). Der eingewechselte Silas Wamangituka brachte die Entscheidung (84.). Für die Sachsen ist es die fünfte Liga-Niederlage in Folge.

Arminia Bielefeld - Holstein Kiel 2:1 (1:0)

Vier Tage nach der erfolglosen Aufholjagd beim 2:3 im DFB-Pokal gegen den FC Schalke 04 schreibt Arminia seine Erfolgsgeschichte in der Bundesliga weiter. Zwar taten sich die Bielefelder gegen defensivstarke Kieler schwer, doch ein Foulelfmeter, den Fabian Klos zu seinem achten Saisontreffer verwandelte, brachte das 1:0 (33.). Emmanuel Iyoha glich aus (68.). Für die Entscheidung sorgte Andreas Voglsammer mit seinem siebten Tor (73.).

Vor dem Anpfiff hatten die Ostwestfalen ihre Fans aufgerufen, ihr über Nacht vermutlich von Neonazis verdrecktes Stadion vom "braunen Schmutz" zu säubern.

mjm



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didohaun 03.11.2019
1. VfB Stuttgart mit Licht und Schatten
VfB Stuttgart mit Licht und Schatten Obwohl man diese Mal, mit dem frühen Führungstreffer gegen eine weitere Mannschaft aus den unteren Tabellenregionen, recht gut ins Spiel fand und sogar das zwei zu null nachlegen konnte, konnte die Walter Truppe auch heute nicht wirklich überzeugen. Durch den Anschlusstreffer der Gäste per Strafstoß kam man, eigentlich wie immer in dieser Saison, gehörig ins Wanken und mit etwas Pech hätte die Partie auch kippen können. Allerdings konnte man heute wenigstens einige hochkarätige Torchancen herausarbeiten, die bis auf den Treffer zum 3:1, kurz vor Spielende, leider kläglich verschenkt wurden. Der TV Kommentator meinte: ?die Partie hätte genauso gut 7:3 ausgehen können?. Er fügte sinngemäß hinzu, dass man bei der Stuttgarter Mannschaft nicht den Eindruck hatte, sie sei bemüht an ihr wirkliches Leistungsvermögen heran zu gehen. Aus meiner Sicht trifft das den sprichwörtlichen Nagel genau auf den Kopf. Man stelle sich mal vor da wären; außer dem viel angesprochenen Potential; auch noch Mentalität, Dynamik und Wucht. Leider geht das dem VfB schon seit Jahren ab, egal wer Trainer war. Deswegen hat man auch seit etwa zehn Jahren keinerlei dauerhafte sportliche Stabiltät erreicht. Diese pomadige Einstellung ist gerade wieder mal besonders evident. Mit dem teuren Kader schafft man es vielleicht dennoch wieder nach Oben, allerdings ohne eine wirkliche Weiterentwicklung erkennen zu können. Die soliden ?Handwerker? von Freiburg, Augsburg und Mainz, mit ihren ?Mentalitätsmonstern?, können so nicht überflügelt werden.
Levator 03.11.2019
2. Es geht sicherlich besser
Der VfB - mein VfB, immer wieder für einen erhöhten Puls bei mir verantwortlich, ist auch in dieser Spielzeit wieder eine Wundertüte. Von furchtbar "gut" bis zu elendig "schlecht" immer nur ein schmaler Grad.. Perfekt ist die Auslosung im Pokal - auswärts und noch zudem gegen die Pillen. Wenn es schlecht in der Liga so um die Monate Januar und Februar laufen sollte, kommt Vizekusen als Aufbaugegner gerade recht um den letzten Kick mitzunehmen für den sofortigen Wiederaustieg. Perfekt!
spon1899 03.11.2019
3.
@2: Träumen darf hier jeder. Vielleicht klappt es ja.
woelfel85 03.11.2019
4. Der Hsv will doch gar nicht Aufsteigen
Der Hsv habe ich das Gefühl will ja überhaupt nicht in die erste Liga. Sie spielen tollen Fussball haben haufen Tore aber seit Jahren immer wenn es um was geht verkacken sie alles. Glaube die wollen nicht in die erste Liga
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