2. Bundesliga Union springt zurück in die Aufstiegsränge

Mit einem Sieg gegen Sandhausen hat Union Berlin den dritten Tabellenplatz erobert. Paderborn setzte seine Siegesserie in Bochum fort, Greuther Fürth erzielte nach mehr als zehn Stunden wieder ein Tor.

Florian Hübner (l.)
DPA

Florian Hübner (l.)


Union Berlin - SV Sandhausen 2:0 (1:0)

Nach der Niederlage beim FC St. Pauli am Montag hat Union Berlin die Hamburger durch einen 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen Sandhausen wieder aus den Aufstiegsrängen verdrängt. Sebastian Andersson kam nach einer Parade des Gästekeepers Marcel Schuhen unbedrängt zum Kopfball und erzielte die Führung (11. Minute). In der 24. Minute traf Berlin erneut, Torschütze Grischa Prömel stand jedoch im Abseits.

Union ging lange zu fahrlässig mit seinen Chancen um, Sandhausen mühte sich, überhaupt vor das Tor der Gastgeber zu kommen. Das gelang in der 65. Minute, als Dennis Diekmeier den Ball in die Mitte flankte, wo Fabian Schleusener aus bester Position kläglich verzog. Die Gastgeber waren konsequenter und erhöhten nach einem Konter durch einen sehenswerten Treffer von Joker Akaki Gogia auf 2:0 (87.). Union klettert durch den Erfolg auf den dritten Tabellenplatz, Sandhausen bleibt Drittletzter.

VfL Bochum - SC Paderborn 1:2 (0:2)

30 Sekunden waren in Bochum gespielt, da führten die Gäste bereits. Nach einem Doppelpass mit dem am Boden liegenden Kai Pröger schlenzte Ben Zolinski den Ball vorbei an VfL-Torwart Manuel Riemann (1.). Ähnlich unaufmerksam wie nach dem Start zeigte sich Bochum vor der Pause. Dominik Baumgartner spielte einen zu kurzen Pass zu seinem Keeper, den Sven Michel aufnahm und zur 2:0-Halbzeitführung verwertete (45.+1).

Bochum kam spät zum Anschlusstreffer. Simon Zoller verlängerte eine Flanke von Chung-Yong Lee an den zweiten Pfosten wo Lukas Hinterseer den Ball aus abseitsverdächtiger Position zum 1:2 einschob (79.).

Greuther Fürth - MSV Duisburg 1:0 (0:0)

Im November hatte Greuter Fürth zuletzt ein Spiel gewonnen - und ein Tor erzielt. Auch in der Partie gegen den MSV Duisburg sah es lange nicht danach aus, als würde sich daran etwas ändern. Dann foulte zunächst in der 84. Minute MSV-Verteidiger Enis Hajri Fürths Julian Green. Daniel Keita-Ruel verschoss den Elfmeter zunächst, konnte den von Felix Wiedwald parierten Ball jedoch im Nachschuss zum Siegtreffer nutzen (85.). Dann spielte Kevin Wolze den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand und Keita-Ruel trat erneut an. Dieses Mal schoss er den Ball über das Tor.

tip



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